Testbericht: Fitbit Charge 2 – umfangreicher Aktivitätstracker

fitbit-charge-2-im-technikblog-3

Ich habe schon gefühlt mehr als ein Dutzend Activity Tracker getestet, davon kam eine Menge aus dem Haus Fitbit. So auch dieses Mal wieder, es handelt sich um den Fitbit Charge 2, den Nachfolger des hier auch schon getesteten Fitbit Charge HR. Es gab mal zwei Modelle, nämlich den besagten Charge HR und den Charge, einer eben ohne Pulsmessung, der andere mit und mit dem Release des Charge 2 wurde der Standard der Pulsmessung am Handgelenkt in ein Modell übergeführt.

Fitbit Charge 2 Spezifikationen

  • Tracking von: Aktivitätsdauer; Distanz; Stockwerke; SmartTrack-Bewegungserkennung; Kalorienverbrauch
  • Schlafanalyse
  • Anrufanzeige
  • Benachrichtigungen und Kalendererinnerung
  • Verbindungsmöglichkeiten: Bluetooth
  • Für Android; iOS; Windows
  • Bis zu 5 Tage Akkulaufzeit
Fitbit Charge 2 Lieferumfang

Fitbit Charge 2 Lieferumfang

Lieferumfang

Der Fitbit Charge 2 kommt sauber verpackt mit einem Amrband und dem Tracker selbst bereits vormontiert geliefert. Nebst Bedienungsanleitung befindet sich noch ein passendes Ladekabel für USB Anschlüsse im Lieferumfang. Ein Netzteil liegt nicht bei.

Fitbit Charge 2: Einrichtung mit der App

Fitbit Charge 2: Einrichtung mit der App

Einrichtung

Wer schon ein Fitbit Gerät im Einsatz hatte, kennt den Einrichtungsprozess schon bestens und muss auch nicht mehr alles von Grund auf neu einstellen. Hat man den Charge 2 aber zum ersten Mal mit der passenden App auf iOS oder Android verbunden gibt es einige Grundeinstellungen zu tätigen. Zunächst einmal muss man festlegen, an welchem Handgelenk man das Band trägt, ob man Links- oder Rechtshänder ist, Geburtsdatum angeben für das Alter, sowie Grösse und Gewicht. Die Daten braucht Fitbit für den Kalorienverbrauchsmessungen, sowie den sogenannten Kardioindex, dieser definiert wie fit man ist.

Das war es dann auch schon, man kann noch festlegen welche Benachrichtigungen auf dem Charge 2 eintreffen sollen, zum Beispiel eingehende SMS oder Anrufe können angezeigt werden.

Fitbit Charge 2 am Laden

Fitbit Charge 2 im Einsatz

Rein vom Tragekomfort her, liegt der Charge 2 gleichauf mit seinen Vorgängern. Angenehm zu tragen, flexibles Armband, sogar austauschbar, tiptop. Auf der Unterseite misst eine Fotodiode mittels zwei grüner LEDs die Herzfrequenz und diese wird dank Fitbits eigener Technologie namens PurePulse 24 Stunden permanent aufgezeichnet. Das heisst, ihr seht auch euren Ruhepuls, den Puls während eines Krimis oder eben wie so üblich, beim Sport selber. Das OLED-Display auf der Oberseite erstreckt sich fast über den ganzen Tracker selbst und zeigt nebst der Uhrzeit natürlich auch Fitnessdaten an. Die lassen sich bei starker Sonneneinstrahlung ausgezeichnet ablesen, Fotorafieren war schwieriger wie man bei den Fotos sieht. Die Armbänder aus Silikon sind wie schon erwähnt sehr angenehm zu tragen und weich, ideal für Sport. Wer es während der Arbeit gerne etwas edler mag, kann die Bänder gegen Leder-Varianten austauschen.

Fitbit Charge 2 im Einsatz

Fitbit Charge 2 im Einsatz

Der Fitbit Charge 2 synct dann jeweils direkt auf die App auf dem Smartphone, oben habe ich euch drei Screenshots beigefügt. Links sieht man das erreichen des Schrittziels von 10’000 Schritten. Das Band informiert euch übrigens auch mit einer Vibration und einer Animation auf dem Display. Schritte zählen, Kalorienverbrauch oder auch Distanz erkennen, das können viele Tracker. Besonders hervorheben sollte man beim Charge 2 aber automatische erkennen verschiedener Aktivitäten, wie Radfahren oder Laufen. Mittels GPS des Handys kann man auch bei Joggingrunden die genau Strekcer aufzeichnen. Ebenfalls spannend finde ich jeweils das Aufzeichnen des Schlafs, so sehe ich immer etwa wie viel ich geschlafen hatte und vora llem auch wie gut, anhand der Schlafphasen. Finde ich ein nettes Feature.

Einziges Manko ist die mangelnde Abdichtung gegen Wasser, so macht dem Fitbit Charge 2 zwar ein Regenschauer oder Schweiss beim Sport nichts aus, aber unter die Dusche oder gar zum Schwimmen sollte man ihn nicht anziehen. Heisst also für alle Schwimmer keine Option.

 

Charge 2 von Fitbit

Fazit

Wer auf der Suche nach einem Aktivitätstracker ist und nicht gleich auf eine Smartwatch zurückgreifen möchte, dem kann ich den Fitbit Charge 2 sehr empfehlen. Von allen bisher getesteten Fitnesstrackern für mich das umfangreichste und beste Komplettpaket. Wer auf Tracking von Schwimmen verzichten kann, manuelle Eingabe ist natürlich möglich, der macht mit dem Charge 2 sicher nichts falsch.

Den Fitbit Charge 2 gibt es in verschiedenen Farbausführungen und Grössen ab 179.- CHF.

NATEL infinity

6 Kommentare

  1. Stefan 6. Februar 2017
    • Hans 6. Februar 2017
  2. Dominik 6. Februar 2017
    • Hans 6. Februar 2017
  3. Dominik 6. Februar 2017
  4. Björn 7. Februar 2017

Kommentar verfassen