Ich bin Hans.
Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten. Das sind Themen wie Gadgets, Smart Home, Elektroautos, Erneuerbare Energien und vieles mehr...
Unsere Wärmepumpe hat ausgedient. Sie wurde 2004 zusammen mit dem Haus verbaut und leistet seit über 20 Jahren zuverlässig ihren Dienst, aber sie kommt in die Jahre, und eine so alte Anlage ist weder im Wirkungsgrad noch in der Regelbarkeit auf dem Stand, den ich mir heute wünsche. Höchste Zeit also, das Heizsystem grundlegend zu überdenken. In dieser mehrteiligen Serie nehme ich euch mit durch das ganze Projekt: von der Evaluation über die Baudokumentation bis zum Betrieb und schliesslich einer Bilanz nach der ersten kompletten Heizsaison.
In diesem ersten Teil geht es um die Ausgangslage, die Energieberatung und die grosse Frage: Welches System soll die alte Wärmepumpe ersetzen? Denn so selbstverständlich, wie es am Ende scheint, war die Antwort zu Beginn nicht.
Unsere bestehende Anlage ist eine innen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine Stiebel Eltron WPL 18 aus dem Baujahr des Hauses, 2004. Sie zieht die Wärme aus der Aussenluft und hat unser Haus zwei Jahrzehnte lang zuverlässig beheizt. Das ist eine anständige Lebensdauer, und ich habe ihr grundsätzlich nichts vorzuwerfen. Aber zwei Punkte sprechen für einen Ersatz.
Erstens das Alter: Nach über 20 Jahren steigt das Ausfallrisiko, Ersatzteile werden schwieriger, und der Wirkungsgrad einer so alten Maschine liegt spürbar unter dem, was moderne Geräte heute leisten. Zweitens die Regelbarkeit: Als jemand, der sein Zuhause konsequent über ein Energiemanagementsystem steuert und optimiert, störte mich zunehmend, dass sich die alte Anlage nicht sauber in mein Setup einbinden liess. Eine moderne Wärmepumpe mit offener Schnittstelle eröffnet hier ganz andere Möglichkeiten, gerade im Zusammenspiel mit meiner PV-Anlage.
Bevor ich über einen Ersatz entscheide, wollte ich aber eine solide Datenbasis. Und die hatte ich, denn ich messe den Wärmeverbrauch unseres Hauses seit Jahren.

Wer meinen Blog kennt, weiss: Ich entscheide gerne datenbasiert. Seit einiger Zeit habe ich einen Wärmezähler Supercal 5 von Neovac verbaut, der mir die effektiv produzierte Wärmemenge misst. Zusammen mit der Messung der zugeführten elektrischen Energie kann ich so die tatsächliche Effizienz der Maschine berechnen. Praktisch dabei: Der Wärmezähler lässt sich in Solar Manager einbinden, sodass ich die Werte sauber erfasse und über zwei komplette Heizsaisons hinweg eine belastbare Grundlage aufgebaut habe, statt mich auf Faustregeln verlassen zu müssen.
Die Zahlen sind erfreulich konsistent. Der reine Heizwärmebedarf lag bei rund 10’673 kWh in der Saison 2024/25 und bei rund 10’523 kWh in der Saison 2025/26. Dazu kommt das Warmwasser, das über einen separaten Wärmepumpen-Boiler läuft und nochmals rund 830 kWh benötigt. Für das Kalenderjahr 2025 standen unter dem Strich rund 11’000 kWh Wärme einem Stromverbrauch von rund 3’700 kWh gegenüber.

Daraus ergibt sich eine im Feld gemessene Jahresarbeitszahl von rund 3.0. Sprich: Aus einer Kilowattstunde Strom macht die alte Anlage etwa drei Kilowattstunden Wärme. Das ist für eine über 20 Jahre alte Luftwärmepumpe ein absolut plausibler Wert, aber eben auch einer, bei dem eine moderne Erdsonden-Anlage deutlich mehr herausholen kann. Erfreulich ist noch ein anderer Punkt: Die Maschine läuft mit rund einer Stunde Laufzeit und etwa 9.5 kWh Wärme pro Zyklus sauber durch, ohne unnötiges Takten. Sie ist also gesund, aber am Ende ihres Lebenszyklus.
Nebenbei bemerkt: Ich habe die alte Stiebel Eltron über die Jahre so gut wie möglich optimiert, unter anderem mit einer Fühlermanipulation, um sie überhaupt sinnvoll an meine PV-Anlage koppeln zu können. Wie ich das gemacht habe, habe ich hier ausführlich beschrieben. Bei einer neuen Wärmepumpe mit offener Schnittstelle fallen solche Bastellösungen weg, weil sich der Sollwert direkt und sauber verschieben lässt.
Überhaupt ist das laufende Monitoring und die Betriebsoptimierung aus meiner Sicht der am meisten unterschätzte Hebel. Ich habe meine Anlage über die Jahre immer wieder überwacht und nachjustiert, und ehrlich gesagt macht das fast niemand. Dabei lohnt es sich enorm: Jedes eingesparte Grad Vorlauftemperatur bringt rund 2 bis 3 Prozent weniger Stromverbrauch. Wer seine Heizkurve konsequent so tief wie möglich einstellt und den Betrieb im Auge behält, holt über eine Saison spürbar mehr aus der Anlage heraus, ganz ohne neue Hardware. Genau diese Denkweise werde ich auch bei der neuen Anlage von Anfang an verfolgen, und im dritten Teil dieser Serie ausführlich dokumentieren.
Diese echten Verbrauchsdaten waren später bei der Auslegung der neuen Anlage Gold wert. Denn wer die tatsächliche Heizlast kennt, kann die neue Wärmepumpe präzise dimensionieren, statt sie sicherheitshalber zu gross zu wählen. Eine überdimensionierte Wärmepumpe taktet häufiger, läuft ineffizienter und verschleisst schneller.

So sehr ich mich selbst mit dem Thema beschäftige, bei einer Investition dieser Grössenordnung wollte ich eine professionelle Einschätzung. Ich habe deshalb eine kantonale Impulsberatung «erneuerbar heizen» in Anspruch genommen. Diese Beratung wird in vielen Kantonen gefördert, sodass für den Hauseigentümer nur ein geringer Beitrag oder teils gar keine Kosten anfallen, weil der Kanton den grössten Teil trägt. Das ist ein sehr sinnvolles Angebot, das ich jedem empfehle, der über einen Heizungsersatz nachdenkt.
Ein Punkt, den viele nicht wissen: Die Impulsberatung gibt es nicht nur beim Ersatz einer fossilen Heizung, sondern auch beim Ersatz einer bestehenden Wärmepumpe. Voraussetzung ist in der Regel, dass die alte Anlage mindestens 10 Jahre alt ist. Genau das trifft bei uns mit einer über 20 Jahre alten Maschine natürlich locker zu. Wer also wie ich eine in die Jahre gekommene Wärmepumpe ersetzt, sollte die Impulsberatung unbedingt prüfen, statt anzunehmen, das Angebot gelte nur für Öl- und Gasheizungen.
Durchgeführt hat die Beratung Oliver Joss von Renew Consult. Er hat unser Haus, die Heizlast und die baulichen Gegebenheiten analysiert und eine klare Empfehlung Richtung Erdsonde abgegeben. Spannend fand ich den Abgleich zwischen seiner Einschätzung und meinen eigenen Messdaten: Die Betriebsstunden und der Stromverbrauch aus dem Bericht deckten sich sehr gut mit meinen protokollierten Werten. Beim Wärmebedarf lag die Beratung etwas höher, weil sie mit dem Nennpunkt-Wirkungsgrad des Datenblatts hochrechnet, während meine gemessene Feld-JAZ tiefer liegt. In der Realität liegt unser spezifischer Heizwärmebedarf bei rund 53 kWh pro Quadratmeter und Jahr, ein für ein Haus von 2004 solider Wert.
Die zentrale Vorgabe aus der Beratung: eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit rund 6 bis 8 kW Leistung und eine Erdsondenbohrung von etwa 150 bis 170 Metern. Damit war die Richtung vorgezeichnet. Bevor ich diese Empfehlung aber annahm, wollte ich die grundsätzlichen Optionen sauber gegeneinander abwägen.
Beim Ersatz einer Wärmepumpe stehen grundsätzlich drei Wege offen. Jeder hat seine Berechtigung, und die richtige Wahl hängt stark vom Grundstück, vom Budget und von den eigenen Ansprüchen ab. Ich habe alle drei ernsthaft geprüft.
Die erste Möglichkeit wäre gewesen, wieder eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zu nehmen, innen aufgestellt, so wie unsere bisherige Anlage. Die Maschine steht im Technikraum, die Luft wird über Kanäle von aussen angesaugt und wieder ausgeblasen.
Der grosse Vorteil: Es ist eine der günstigsten und einfachsten Varianten. Keine Bohrung, kein Eingriff ins Erdreich, überschaubarer baulicher Aufwand. Der Nachteil liegt im Prinzip der Luftwärmepumpe selbst: Gerade an den kältesten Tagen, wenn man am meisten Wärme braucht, ist die Aussenluft am kältesten und die Effizienz am tiefsten. Die Jahresarbeitszahl liegt bei Luftsystemen spürbar unter der einer Erdsonde, was ich an meiner eigenen, gemessenen JAZ von rund 3.0 über 20 Jahre gut belegen kann.
Dazu kommt bei uns eine ganz spezifische bauliche Eigenheit, die diese Variante zusätzlich unattraktiv macht. Die Zuluft für unsere innen aufgestellte Wärmepumpe wird über die Garage geführt. Im ursprünglichen Bauplan war an dieser Stelle offenbar nur ein Carport vorgesehen, entsprechend ungünstig ist die Lösung geworden. Das führt an einigen Tagen im Jahr zu Feuchtigkeitsproblemen in diesem Bereich. Ein erneuter Ersatz durch eine innen aufgestellte Luftwärmepumpe würde dieses grundsätzliche Problem nur weitertragen, und das wollte ich nicht.
Die zweite Möglichkeit ist die Aussenaufstellung. Die Wärmepumpe steht draussen, nimmt die Umgebungsluft direkt auf und leitet die Wärme über Leitungen ins Haus.
Der Vorteil hier: kein Platzverbrauch im Haus und ebenfalls kein Erdeingriff, also moderate Kosten. Diese Variante wäre bei uns wohl am günstigsten zu realisieren gewesen. Der Nachteil ist derselbe physikalische Kompromiss wie bei der Innenaufstellung, an kalten Tagen sinkt die Effizienz. Dazu kommt das Thema Schall: Eine aussen aufgestellte Luftwärmepumpe erzeugt Betriebsgeräusche, was je nach Nachbarschaftssituation und Aufstellort relevant sein kann. Und ganz praktisch: Ich möchte mir die Ausseneinheit wenn möglich ersparen, schlicht aus Platzgründen. Ein zusätzliches Gerät im Garten oder an der Fassade wollte ich vermeiden.
Die dritte Möglichkeit, und am Ende meine Wahl, ist die Erdsonden-Wärmepumpe. Dabei wird eine Bohrung ins Erdreich getrieben, in der eine Sonde zirkuliert und dem Boden die dort ganzjährig relativ konstante Temperatur entzieht. Diese Wärme nutzt die Wärmepumpe dann zum Heizen.
Der entscheidende Vorteil: Das Erdreich hat auch im tiefsten Winter eine stabile Temperatur, während die Aussenluft eiskalt ist. Genau dann, wenn man am meisten Wärme braucht, arbeitet die Erdsonde am effizientesten. Die Jahresarbeitszahl liegt deutlich höher als bei Luftsystemen. Wo meine alte Luftanlage bei rund 3.0 liegt, sind bei einer Erdsonde Werte um 4.5 bis 5.0 realistisch. Bei unserem Wärmebedarf von rund 10’500 kWh bedeutet das grob überschlagen einen Rückgang des Stromverbrauchs von aktuell rund 3’700 kWh auf etwa 2’100 bis 2’340 kWh pro Jahr. Dazu kommt: Kein Aussengerät, keine Betriebsgeräusche, und im Sommer bietet eine Erdsonde die Möglichkeit des sanften Kühlens (Free-Cooling), bei dem die kühle Soletemperatur ohne aktiven Kältekreis zur Temperierung genutzt werden kann.
Der Nachteil ist ebenso klar: Die Bohrung macht diese Variante deutlich teurer und aufwendiger als die beiden Luftvarianten. Man braucht eine Bewilligung, ein Bohrgerät muss aufs Grundstück, und der Eingriff ist grösser. Dazu kommt ein Punkt, den man ganz am Anfang klären muss: Man kann nicht überall bohren. Je nach Grundwasserschutzzone und geologischen Gegebenheiten sind Erdsondenbohrungen nicht erlaubt. Ob am eigenen Standort gebohrt werden darf, lässt sich mit dem Online-Tool des Bundesamts für Energie «Kann ich bohren?» vorab abklären, das ist der erste Schritt, bevor man überhaupt weiterplant.

Für mich haben am Ende mehrere Faktoren zusammengespielt, die den höheren Aufwand der Erdsonde rechtfertigen. Der wichtigste ist die Effizienz über die gesamte Lebensdauer. Eine Erdsonden-Wärmepumpe verbraucht bei gleicher Heizleistung spürbar weniger Strom als eine Luftwärmepumpe, und über die zu erwartende Betriebsdauer von wieder rund 20 Jahren summiert sich dieser Unterschied erheblich.
Als jemand mit einer PV-Anlage auf dem Dach kommt für mich ein weiterer Aspekt dazu: Je effizienter die Wärmepumpe, desto grösser der Anteil, den ich mit eigenem Solarstrom decken kann. Die Kombination aus tiefem Stromverbrauch und Eigenproduktion macht die Erdsonde für mein Setup besonders attraktiv. Und schliesslich das leidige Schallthema und das Aussengerät, beides fällt bei der Erdsonde komplett weg.
Ein Faktor, der bei mir aktuell stark ins Gewicht fällt, ist die Kühlung. Die Sommer werden spürbar wärmer, und die Möglichkeit, im Sommer über die Erdsonde sanft zu kühlen (Free-Cooling), ist für mich ein echtes Kaufargument geworden. Bei einer Luftwärmepumpe gibt es diese Option in dieser einfachen und effizienten Form nicht. Die kühle Soletemperatur aus dem Erdreich lässt sich ohne aktiven Kältekreis nutzen, um an heissen Tagen die Raumtemperatur zu senken. Das war vor einigen Jahren noch ein netter Nebeneffekt, heute ist es für mich ein zentraler Punkt.
Und das Kühlen bringt einen weiteren, oft übersehenen Vorteil: Es ist nicht nur ein Komfortgewinn, sondern trägt aktiv zur Regeneration der Erdsonde bei. Beim Kühlen wird dem Haus Wärme entzogen und ins Erdreich zurückgeführt. Genau diese Wärme hilft, die Sonde über den Sommer wieder aufzuladen, nachdem ihr im Winter kontinuierlich Wärme entnommen wurde. Das wirkt der langfristigen Auskühlung des Erdreichs entgegen und ist damit gut für die Nachhaltigkeit und Effizienz des ganzen Systems über die Jahre.
Auch die politischen Rahmenbedingungen helfen bei der Entscheidung. Die in der Schweiz beschlossene Abschaffung des Eigenmietwerts verändert die Rechnung für werterhaltende und energetische Investitionen ins Eigenheim. Ohne hier eine Steuerberatung ersetzen zu wollen: Solche Weichenstellungen fliessen bei einer langfristigen Investition wie einem Heizungsersatz durchaus in die Überlegungen mit ein.
Ein Faktor, der bei mir besonderes Gewicht hatte, ist die Regelbarkeit und die Einbindung ins Energiemanagement. Ich betreibe mein Zuhause über Solar Manager, und ein zentrales Kriterium war eine Wärmepumpe mit einer sauberen, offenen Schnittstelle. Zudem ist es mir natürlich ein Anliegen, dass die Wärmepumpe über die Kommunikationsschnittstelle auch besonders gut regelbar ist, ich habe dabei vor allem darauf geachtet, dass eine Leistungsvorgabe möglich ist. Davon verspreche ich mir fiel für den Betrieb.

Ein technischer Punkt, der bei der Wahl einer modernen Wärmepumpe schnell übersehen wird, aber gerade für mich mit PV-Anlage entscheidend ist: die Leistungsregelung. Die neuen Maschinen sind heute praktisch alle leistungsgeregelt, sie modulieren also ihre Leistung stufenlos, statt einfach nur ein- und auszuschalten. Das bringt spürbar mehr Komfort, eine feinere Regelbarkeit und weniger Schall, weil die Maschine seltener mit voller Leistung anspringt. Der Kompromiss dabei ist eine insgesamt höhere Laufzeit, weil die Maschine öfter, dafür sanfter läuft.
Für die Einbindung in meine PV-Anlage ist genau diese Modulation Gold wert. Eine modulierende Wärmepumpe läuft vermehrt mit tiefer elektrischer Leistung, und das lässt sich hervorragend mit dem verfügbaren Solarüberschuss abstimmen. Steht viel Sonne zur Verfügung, läuft sie stärker, bei wenig Überschuss drosselt sie. Eine reine An/Aus-Maschine (on/off) kennt dagegen nur die zwei Zustände «volle Leistung» oder «aus», was sich deutlich schlechter auf die schwankende Eigenproduktion abstimmen lässt. Wer seine Wärmepumpe wirklich mit Solarstrom betreiben will, sollte also unbedingt auf eine modulierende Maschine achten.
Ein Punkt, den ich bei der Auswahl der konkreten Maschine bewusst gewichtet habe, ist das Kältemittel. Ich wollte eine Wärmepumpe mit R290, also Propan. Dieses natürliche Kältemittel hat im Vergleich zu vielen älteren, synthetischen Kältemitteln ein sehr geringes Treibhauspotenzial und gilt als zukunftssicher, gerade mit Blick auf die absehbare Verschärfung der Regulierung rund um fluorierte Kältemittel. Wer heute eine Wärmepumpe für die nächsten 20 Jahre kauft, sollte dieses Thema aus meiner Sicht auf dem Radar haben. Für mich war R290 ein klares Muss.
Ein häufiger Vorbehalt gegenüber Propan ist die Brennbarkeit. Hier habe ich bewusst ein Gerät gewählt, das dank einer sehr kleinen Kältemittelmenge ein innovatives Sicherheitskonzept mitbringt und dadurch keinen zusätzlichen Installationsaufwand erfordert. Man muss also keine speziellen baulichen Vorkehrungen treffen, was die R290-Maschine in der Praxis genauso unkompliziert macht wie eine mit konventionellem Kältemittel, aber eben ohne dessen ökologische Nachteile.
Damit ist die Evaluation abgeschlossen und die Entscheidung gefallen: Eine Erdsonden-Wärmepumpe mit R290 ersetzt unsere 20 Jahre alte Luftwärmepumpe. Im nächsten Teil dieser Serie wird es konkret und deutlich anschaulicher: Dann geht es an die Baustelle. Ich dokumentiere die Erdsondenbohrung, die Demontage der alten Anlage und den Einbau der neuen Wärmepumpe, mit vielen Bildern vom ganzen Prozess.
Habt ihr euer Heizsystem auch schon ersetzt oder steht ihr gerade vor der Entscheidung? Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Fragen in den Kommentaren.