09. August 2026
10 Minuten zu lesen

Nach 20 Jahren: Warum unsere neue Heizung eine Erdsonden-Wärmepumpe wird

Unsere Wärmepumpe hat ausgedient. Sie wurde 2004 zusammen mit dem Haus verbaut und leistet seit über 20 Jahren zuverlässig ihren Dienst, aber sie kommt in die Jahre, und eine so alte Anlage ist weder im Wirkungsgrad noch in der Regelbarkeit auf dem Stand, den ich mir heute wünsche. Höchste Zeit also, das Heizsystem grundlegend zu überdenken. In dieser mehrteiligen Serie nehme ich euch mit durch das ganze Projekt: von der Evaluation über die Baudokumentation bis zum Betrieb und schliesslich einer Bilanz nach der ersten kompletten Heizsaison.

In diesem ersten Teil geht es um die Ausgangslage, die Energieberatung und die grosse Frage: Welches System soll die alte Wärmepumpe ersetzen? Denn so selbstverständlich, wie es am Ende scheint, war die Antwort zu Beginn nicht.

Die Ausgangslage: 20 Jahre alte Luft-Wasser-Wärmepumpe

Unsere bestehende Anlage ist eine innen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine Stiebel Eltron WPL 18 aus dem Baujahr des Hauses, 2004. Sie zieht die Wärme aus der Aussenluft und hat unser Haus zwei Jahrzehnte lang zuverlässig beheizt. Das ist eine anständige Lebensdauer, und ich habe ihr grundsätzlich nichts vorzuwerfen. Aber zwei Punkte sprechen für einen Ersatz.

Erstens das Alter: Nach über 20 Jahren steigt das Ausfallrisiko, Ersatzteile werden schwieriger, und der Wirkungsgrad einer so alten Maschine liegt spürbar unter dem, was moderne Geräte heute leisten. Zweitens die Regelbarkeit: Als jemand, der sein Zuhause konsequent über ein Energiemanagementsystem steuert und optimiert, störte mich zunehmend, dass sich die alte Anlage nicht sauber in mein Setup einbinden liess. Eine moderne Wärmepumpe mit offener Schnittstelle eröffnet hier ganz andere Möglichkeiten, gerade im Zusammenspiel mit meiner PV-Anlage.

Bevor ich über einen Ersatz entscheide, wollte ich aber eine solide Datenbasis. Und die hatte ich, denn ich messe den Wärmeverbrauch unseres Hauses seit Jahren.

Die alte, innenaufgestellte Wärmepumpe muss weichen...
Die alte, innenaufgestellte Wärmepumpe muss weichen…

Zwei Heizsaisons sauber dokumentiert

Wer meinen Blog kennt, weiss: Ich entscheide gerne datenbasiert. Seit einiger Zeit habe ich einen Wärmezähler Supercal 5 von Neovac verbaut, der mir die effektiv produzierte Wärmemenge misst. Zusammen mit der Messung der zugeführten elektrischen Energie kann ich so die tatsächliche Effizienz der Maschine berechnen. Praktisch dabei: Der Wärmezähler lässt sich in Solar Manager einbinden, sodass ich die Werte sauber erfasse und über zwei komplette Heizsaisons hinweg eine belastbare Grundlage aufgebaut habe, statt mich auf Faustregeln verlassen zu müssen.

Die Zahlen sind erfreulich konsistent. Der reine Heizwärmebedarf lag bei rund 10’673 kWh in der Saison 2024/25 und bei rund 10’523 kWh in der Saison 2025/26. Dazu kommt das Warmwasser, das über einen separaten Wärmepumpen-Boiler läuft und nochmals rund 830 kWh benötigt. Für das Kalenderjahr 2025 standen unter dem Strich rund 11’000 kWh Wärme einem Stromverbrauch von rund 3’700 kWh gegenüber.

Neovac Supercal 5 Wärme- und Kältezähler
Neovac Supercal 5 Wärme- und Kältezähler

Daraus ergibt sich eine im Feld gemessene Jahresarbeitszahl von rund 3.0. Sprich: Aus einer Kilowattstunde Strom macht die alte Anlage etwa drei Kilowattstunden Wärme. Das ist für eine über 20 Jahre alte Luftwärmepumpe ein absolut plausibler Wert, aber eben auch einer, bei dem eine moderne Erdsonden-Anlage deutlich mehr herausholen kann. Erfreulich ist noch ein anderer Punkt: Die Maschine läuft mit rund einer Stunde Laufzeit und etwa 9.5 kWh Wärme pro Zyklus sauber durch, ohne unnötiges Takten. Sie ist also gesund, aber am Ende ihres Lebenszyklus.

Nebenbei bemerkt: Ich habe die alte Stiebel Eltron über die Jahre so gut wie möglich optimiert, unter anderem mit einer Fühlermanipulation, um sie überhaupt sinnvoll an meine PV-Anlage koppeln zu können. Wie ich das gemacht habe, habe ich hier ausführlich beschrieben. Bei einer neuen Wärmepumpe mit offener Schnittstelle fallen solche Bastellösungen weg, weil sich der Sollwert direkt und sauber verschieben lässt.

Überhaupt ist das laufende Monitoring und die Betriebsoptimierung aus meiner Sicht der am meisten unterschätzte Hebel. Ich habe meine Anlage über die Jahre immer wieder überwacht und nachjustiert, und ehrlich gesagt macht das fast niemand. Dabei lohnt es sich enorm: Jedes eingesparte Grad Vorlauftemperatur bringt rund 2 bis 3 Prozent weniger Stromverbrauch. Wer seine Heizkurve konsequent so tief wie möglich einstellt und den Betrieb im Auge behält, holt über eine Saison spürbar mehr aus der Anlage heraus, ganz ohne neue Hardware. Genau diese Denkweise werde ich auch bei der neuen Anlage von Anfang an verfolgen, und im dritten Teil dieser Serie ausführlich dokumentieren.

Diese echten Verbrauchsdaten waren später bei der Auslegung der neuen Anlage Gold wert. Denn wer die tatsächliche Heizlast kennt, kann die neue Wärmepumpe präzise dimensionieren, statt sie sicherheitshalber zu gross zu wählen. Eine überdimensionierte Wärmepumpe taktet häufiger, läuft ineffizienter und verschleisst schneller.

So sehen 22 Jahre solide Arbeit in Zahlen aus: eine JAZ von 2.99, sauber gemessen über zwei komplette Heizsaisons. Genau diese Daten waren die Grundlage für die Auslegung der neuen Anlage.
So sehen 22 Jahre solide Arbeit in Zahlen aus: eine JAZ von 2.99, sauber gemessen über zwei komplette Heizsaisons. Genau diese Daten waren die Grundlage für die Auslegung der neuen Anlage.

Die Impulsberatung: professioneller Blick von aussen

So sehr ich mich selbst mit dem Thema beschäftige, bei einer Investition dieser Grössenordnung wollte ich eine professionelle Einschätzung. Ich habe deshalb eine kantonale Impulsberatung «erneuerbar heizen» in Anspruch genommen. Diese Beratung wird in vielen Kantonen gefördert, sodass für den Hauseigentümer nur ein geringer Beitrag oder teils gar keine Kosten anfallen, weil der Kanton den grössten Teil trägt. Das ist ein sehr sinnvolles Angebot, das ich jedem empfehle, der über einen Heizungsersatz nachdenkt.

Ein Punkt, den viele nicht wissen: Die Impulsberatung gibt es nicht nur beim Ersatz einer fossilen Heizung, sondern auch beim Ersatz einer bestehenden Wärmepumpe. Voraussetzung ist in der Regel, dass die alte Anlage mindestens 10 Jahre alt ist. Genau das trifft bei uns mit einer über 20 Jahre alten Maschine natürlich locker zu. Wer also wie ich eine in die Jahre gekommene Wärmepumpe ersetzt, sollte die Impulsberatung unbedingt prüfen, statt anzunehmen, das Angebot gelte nur für Öl- und Gasheizungen.

Durchgeführt hat die Beratung Oliver Joss von Renew Consult. Er hat unser Haus, die Heizlast und die baulichen Gegebenheiten analysiert und eine klare Empfehlung Richtung Erdsonde abgegeben. Spannend fand ich den Abgleich zwischen seiner Einschätzung und meinen eigenen Messdaten: Die Betriebsstunden und der Stromverbrauch aus dem Bericht deckten sich sehr gut mit meinen protokollierten Werten. Beim Wärmebedarf lag die Beratung etwas höher, weil sie mit dem Nennpunkt-Wirkungsgrad des Datenblatts hochrechnet, während meine gemessene Feld-JAZ tiefer liegt. In der Realität liegt unser spezifischer Heizwärmebedarf bei rund 53 kWh pro Quadratmeter und Jahr, ein für ein Haus von 2004 solider Wert.

Die zentrale Vorgabe aus der Beratung: eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit rund 6 bis 8 kW Leistung und eine Erdsondenbohrung von etwa 150 bis 170 Metern. Damit war die Richtung vorgezeichnet. Bevor ich diese Empfehlung aber annahm, wollte ich die grundsätzlichen Optionen sauber gegeneinander abwägen.

Drei Möglichkeiten für den Ersatz

Beim Ersatz einer Wärmepumpe stehen grundsätzlich drei Wege offen. Jeder hat seine Berechtigung, und die richtige Wahl hängt stark vom Grundstück, vom Budget und von den eigenen Ansprüchen ab. Ich habe alle drei ernsthaft geprüft.

Option 1: Luft-Wasser-Wärmepumpe, innen aufgestellt

Die erste Möglichkeit wäre gewesen, wieder eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zu nehmen, innen aufgestellt, so wie unsere bisherige Anlage. Die Maschine steht im Technikraum, die Luft wird über Kanäle von aussen angesaugt und wieder ausgeblasen.

Der grosse Vorteil: Es ist eine der günstigsten und einfachsten Varianten. Keine Bohrung, kein Eingriff ins Erdreich, überschaubarer baulicher Aufwand. Der Nachteil liegt im Prinzip der Luftwärmepumpe selbst: Gerade an den kältesten Tagen, wenn man am meisten Wärme braucht, ist die Aussenluft am kältesten und die Effizienz am tiefsten. Die Jahresarbeitszahl liegt bei Luftsystemen spürbar unter der einer Erdsonde, was ich an meiner eigenen, gemessenen JAZ von rund 3.0 über 20 Jahre gut belegen kann.

Dazu kommt bei uns eine ganz spezifische bauliche Eigenheit, die diese Variante zusätzlich unattraktiv macht. Die Zuluft für unsere innen aufgestellte Wärmepumpe wird über die Garage geführt. Im ursprünglichen Bauplan war an dieser Stelle offenbar nur ein Carport vorgesehen, entsprechend ungünstig ist die Lösung geworden. Das führt an einigen Tagen im Jahr zu Feuchtigkeitsproblemen in diesem Bereich. Ein erneuter Ersatz durch eine innen aufgestellte Luftwärmepumpe würde dieses grundsätzliche Problem nur weitertragen, und das wollte ich nicht.

Option 2: Luft-Wasser-Wärmepumpe, aussen aufgestellt

Die zweite Möglichkeit ist die Aussenaufstellung. Die Wärmepumpe steht draussen, nimmt die Umgebungsluft direkt auf und leitet die Wärme über Leitungen ins Haus.

Der Vorteil hier: kein Platzverbrauch im Haus und ebenfalls kein Erdeingriff, also moderate Kosten. Diese Variante wäre bei uns wohl am günstigsten zu realisieren gewesen. Der Nachteil ist derselbe physikalische Kompromiss wie bei der Innenaufstellung, an kalten Tagen sinkt die Effizienz. Dazu kommt das Thema Schall: Eine aussen aufgestellte Luftwärmepumpe erzeugt Betriebsgeräusche, was je nach Nachbarschaftssituation und Aufstellort relevant sein kann. Und ganz praktisch: Ich möchte mir die Ausseneinheit wenn möglich ersparen, schlicht aus Platzgründen. Ein zusätzliches Gerät im Garten oder an der Fassade wollte ich vermeiden.

Option 3: Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde

Die dritte Möglichkeit, und am Ende meine Wahl, ist die Erdsonden-Wärmepumpe. Dabei wird eine Bohrung ins Erdreich getrieben, in der eine Sonde zirkuliert und dem Boden die dort ganzjährig relativ konstante Temperatur entzieht. Diese Wärme nutzt die Wärmepumpe dann zum Heizen.

Der entscheidende Vorteil: Das Erdreich hat auch im tiefsten Winter eine stabile Temperatur, während die Aussenluft eiskalt ist. Genau dann, wenn man am meisten Wärme braucht, arbeitet die Erdsonde am effizientesten. Die Jahresarbeitszahl liegt deutlich höher als bei Luftsystemen. Wo meine alte Luftanlage bei rund 3.0 liegt, sind bei einer Erdsonde Werte um 4.5 bis 5.0 realistisch. Bei unserem Wärmebedarf von rund 10’500 kWh bedeutet das grob überschlagen einen Rückgang des Stromverbrauchs von aktuell rund 3’700 kWh auf etwa 2’100 bis 2’340 kWh pro Jahr. Dazu kommt: Kein Aussengerät, keine Betriebsgeräusche, und im Sommer bietet eine Erdsonde die Möglichkeit des sanften Kühlens (Free-Cooling), bei dem die kühle Soletemperatur ohne aktiven Kältekreis zur Temperierung genutzt werden kann.

Der Nachteil ist ebenso klar: Die Bohrung macht diese Variante deutlich teurer und aufwendiger als die beiden Luftvarianten. Man braucht eine Bewilligung, ein Bohrgerät muss aufs Grundstück, und der Eingriff ist grösser. Dazu kommt ein Punkt, den man ganz am Anfang klären muss: Man kann nicht überall bohren. Je nach Grundwasserschutzzone und geologischen Gegebenheiten sind Erdsondenbohrungen nicht erlaubt. Ob am eigenen Standort gebohrt werden darf, lässt sich mit dem Online-Tool des Bundesamts für Energie «Kann ich bohren?» vorab abklären, das ist der erste Schritt, bevor man überhaupt weiterplant.

Die drei Optionen im Vergleich: Zwei Luftvarianten stünden günstiger zu Buche, kämen aber effizienzmässig nicht an die Erdsonde heran. Für mich gab am Ende die Kombination aus hoher Jahresarbeitszahl, Free-Cooling und der Einbindung ins Energiemanagement den Ausschlag.
Die drei Optionen im Vergleich: Zwei Luftvarianten stünden günstiger zu Buche, kämen aber effizienzmässig nicht an die Erdsonde heran. Für mich gab am Ende die Kombination aus hoher Jahresarbeitszahl, Free-Cooling und der Einbindung ins Energiemanagement den Ausschlag.

Warum es die Erdsonde geworden ist

Für mich haben am Ende mehrere Faktoren zusammengespielt, die den höheren Aufwand der Erdsonde rechtfertigen. Der wichtigste ist die Effizienz über die gesamte Lebensdauer. Eine Erdsonden-Wärmepumpe verbraucht bei gleicher Heizleistung spürbar weniger Strom als eine Luftwärmepumpe, und über die zu erwartende Betriebsdauer von wieder rund 20 Jahren summiert sich dieser Unterschied erheblich.

Als jemand mit einer PV-Anlage auf dem Dach kommt für mich ein weiterer Aspekt dazu: Je effizienter die Wärmepumpe, desto grösser der Anteil, den ich mit eigenem Solarstrom decken kann. Die Kombination aus tiefem Stromverbrauch und Eigenproduktion macht die Erdsonde für mein Setup besonders attraktiv. Und schliesslich das leidige Schallthema und das Aussengerät, beides fällt bei der Erdsonde komplett weg.

Ein Faktor, der bei mir aktuell stark ins Gewicht fällt, ist die Kühlung. Die Sommer werden spürbar wärmer, und die Möglichkeit, im Sommer über die Erdsonde sanft zu kühlen (Free-Cooling), ist für mich ein echtes Kaufargument geworden. Bei einer Luftwärmepumpe gibt es diese Option in dieser einfachen und effizienten Form nicht. Die kühle Soletemperatur aus dem Erdreich lässt sich ohne aktiven Kältekreis nutzen, um an heissen Tagen die Raumtemperatur zu senken. Das war vor einigen Jahren noch ein netter Nebeneffekt, heute ist es für mich ein zentraler Punkt.

Und das Kühlen bringt einen weiteren, oft übersehenen Vorteil: Es ist nicht nur ein Komfortgewinn, sondern trägt aktiv zur Regeneration der Erdsonde bei. Beim Kühlen wird dem Haus Wärme entzogen und ins Erdreich zurückgeführt. Genau diese Wärme hilft, die Sonde über den Sommer wieder aufzuladen, nachdem ihr im Winter kontinuierlich Wärme entnommen wurde. Das wirkt der langfristigen Auskühlung des Erdreichs entgegen und ist damit gut für die Nachhaltigkeit und Effizienz des ganzen Systems über die Jahre.

Auch die politischen Rahmenbedingungen helfen bei der Entscheidung. Die in der Schweiz beschlossene Abschaffung des Eigenmietwerts verändert die Rechnung für werterhaltende und energetische Investitionen ins Eigenheim. Ohne hier eine Steuerberatung ersetzen zu wollen: Solche Weichenstellungen fliessen bei einer langfristigen Investition wie einem Heizungsersatz durchaus in die Überlegungen mit ein.

Ein Faktor, der bei mir besonderes Gewicht hatte, ist die Regelbarkeit und die Einbindung ins Energiemanagement. Ich betreibe mein Zuhause über Solar Manager, und ein zentrales Kriterium war eine Wärmepumpe mit einer sauberen, offenen Schnittstelle. Zudem ist es mir natürlich ein Anliegen, dass die Wärmepumpe über die Kommunikationsschnittstelle auch besonders gut regelbar ist, ich habe dabei vor allem darauf geachtet, dass eine Leistungsvorgabe möglich ist. Davon verspreche ich mir fiel für den Betrieb.

Die neue Wärmepumpe wird eine Netzwerk-fähige Steuerung haben
Die neue Wärmepumpe wird eine Netzwerk-fähige Steuerung haben

Leistungsgeregelt statt an/aus: warum das für die PV-Integration zählt

Ein technischer Punkt, der bei der Wahl einer modernen Wärmepumpe schnell übersehen wird, aber gerade für mich mit PV-Anlage entscheidend ist: die Leistungsregelung. Die neuen Maschinen sind heute praktisch alle leistungsgeregelt, sie modulieren also ihre Leistung stufenlos, statt einfach nur ein- und auszuschalten. Das bringt spürbar mehr Komfort, eine feinere Regelbarkeit und weniger Schall, weil die Maschine seltener mit voller Leistung anspringt. Der Kompromiss dabei ist eine insgesamt höhere Laufzeit, weil die Maschine öfter, dafür sanfter läuft.

Für die Einbindung in meine PV-Anlage ist genau diese Modulation Gold wert. Eine modulierende Wärmepumpe läuft vermehrt mit tiefer elektrischer Leistung, und das lässt sich hervorragend mit dem verfügbaren Solarüberschuss abstimmen. Steht viel Sonne zur Verfügung, läuft sie stärker, bei wenig Überschuss drosselt sie. Eine reine An/Aus-Maschine (on/off) kennt dagegen nur die zwei Zustände «volle Leistung» oder «aus», was sich deutlich schlechter auf die schwankende Eigenproduktion abstimmen lässt. Wer seine Wärmepumpe wirklich mit Solarstrom betreiben will, sollte also unbedingt auf eine modulierende Maschine achten.

Ein Kriterium, das mir wichtig war: das Kältemittel R290

Ein Punkt, den ich bei der Auswahl der konkreten Maschine bewusst gewichtet habe, ist das Kältemittel. Ich wollte eine Wärmepumpe mit R290, also Propan. Dieses natürliche Kältemittel hat im Vergleich zu vielen älteren, synthetischen Kältemitteln ein sehr geringes Treibhauspotenzial und gilt als zukunftssicher, gerade mit Blick auf die absehbare Verschärfung der Regulierung rund um fluorierte Kältemittel. Wer heute eine Wärmepumpe für die nächsten 20 Jahre kauft, sollte dieses Thema aus meiner Sicht auf dem Radar haben. Für mich war R290 ein klares Muss.

Ein häufiger Vorbehalt gegenüber Propan ist die Brennbarkeit. Hier habe ich bewusst ein Gerät gewählt, das dank einer sehr kleinen Kältemittelmenge ein innovatives Sicherheitskonzept mitbringt und dadurch keinen zusätzlichen Installationsaufwand erfordert. Man muss also keine speziellen baulichen Vorkehrungen treffen, was die R290-Maschine in der Praxis genauso unkompliziert macht wie eine mit konventionellem Kältemittel, aber eben ohne dessen ökologische Nachteile.

Ausblick auf Teil 2

Damit ist die Evaluation abgeschlossen und die Entscheidung gefallen: Eine Erdsonden-Wärmepumpe mit R290 ersetzt unsere 20 Jahre alte Luftwärmepumpe. Im nächsten Teil dieser Serie wird es konkret und deutlich anschaulicher: Dann geht es an die Baustelle. Ich dokumentiere die Erdsondenbohrung, die Demontage der alten Anlage und den Einbau der neuen Wärmepumpe, mit vielen Bildern vom ganzen Prozess.

Habt ihr euer Heizsystem auch schon ersetzt oder steht ihr gerade vor der Entscheidung? Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Fragen in den Kommentaren.

19 Comments

  1. Dionys Moser

    Hallo
    Wir haben seit13 Jahren eine Ersondenheizung mit Wärmepumpe. Dazu machen wir Heisswasser mit der Solarlanlage und zur Unterstützung des ganzen Systems, eine 15kW PV Anlage. Leider ist die Erdsonde mit der bestehenden Wärmepumpe nicht für die Kühlung ausgestattet. Aufrüstung kostet 18‘000 CHF.
    Überlege mir die PV Anlage und den Wechselrichter zu ersetzen und gleichzeitig Speicher für 32KW anzuschaffen.
    Bin da am rumschauen.
    Reserve der PV Anlage 42 Laufmeter Balkongeländer für 2. PV Anlage.

    … immer etwas am planen..
    Gruss
    Dionys Moser

  2. Hanspeter

    Hallo Hans
    Ich bin begeisterter Technikblogleser und danke Dir für Deine Beiträge.
    Nun zum Heizungsersatz: Ich habe unsere alte Erdsondenheizung von 1998 vor 2 Jahren durch eine neue, Invertermaschiene von Stiebel Eltron ersetzen lassen und bin von ihr begeistert. Sie erreicht eine Jahresarbeitszahl JAZ von fast 5. Beim Kühlen im Sommer braucht sie genau 200W, erfasst durch den Solarmanager.
    Diesen Frühling hatte ich nun eine 14 kWp Solaranlage inkl. 15 kWh Akku installieren lassen. Gespannt warte ich nun die ersten Messdaten diesen Winter mit der neuen Situation ab.

    Wünsche Dir nun viel Erfolg beim Heizungsersatz.

  3. Oli

    Hoi Hans
    In Kombination mit einer mechanischen Lüftung gibt es noch eine zusätzliche interessante Möglichkeit: Die Entfeuchtung und Kühling der Zuluft. Bei mir fliesst die Zuluft zuerst durch eine „Bienenwabe“ aus Alu. Um diesen Wärmetauscher geht ein Rohr welches mit einer Umwälzpumpe in den Kreis der Erdsonde eingebunden ist. Auf diese Weise wird die Zuluft leicht gekühlt und stark entfeuchtet und die Erdsonde regeneriert. Insbesondere die tiefe Luftfeuchtigkeit merke ich im Sommer massiv!

    • Demuth Mario

      Hoi Hans, danke für dein Beitrag. Sehr spannend. Wir durften keine Erdsonde bohren und haben nun die kleinste Lambda Luft-Wärmepumpe aus Österreich. Auch ein fantastisches Produkt und diese erreicht einen JAZ um 6 und der Schall ist absolut kein Problem. Kühlung im Sommer geht auch. Sie ist selber Intelligent und übernimmt schon viel bei der Steuerung selbst. Jetzt wird sie noch an die PV und den Barteriespeicher angeschlossen und dann sollte das tiptop aufgehen.

    • Jens

      Hallo Oli, spannend – hast Du mehr Details dazu? z.B. Ist das ein spezielles Produkt? Hersteller? Mit welchem Fachbetrieb hast Du das realisiert? Lüftung und WP einzeln oder aus einer Hand, da das ja eine Art «integration» der Systeme ist? Danke Dir!

  4. Stephan

    Hoi Hans
    Kürzlich hatte ich eine Diskussion mit meinem Heizungslieferanten um dieselbe Problematik: Ersatz+R290+Kühlen. Er meint, dass wegen der ausstehenden Sicherheits-Zertifizierungen Wärmepumpen mit R290 erst nächstes Jahr erhältlich seien. Kannst Du das bestätigen oder hast Du bereits das zukünftige Modell ausgewählt?
    Danke und Gruss
    Stephan

    • Jacques

      Panasonic aquerea serie M, ist zertifiziert in der Schweiz.
      Man braucht auch nicht die Schweizer Abzockpreise zu bezahlen. Es gibt einen Discounter, der ausserdem die ganze WP für 4’800.- installieren lässt. Einfach mal auf google suchen, findet sich einfach. 9500.- sfr für eine 9KW mit innerem Reglermodul. Die Panasonic lässt komplett steuern mit einer Zusatzplatine die Heishamon heisst. Oft hat der WP Anbieter auch grosse Rabatte, da sollte man zuschlagen. Ich habe auf jeden Fall meine 12 KW Panasonic als Ersatz einer Ölheizung für im ganzen 13’000.- installieren lassen. Könnte das vergleichen mit der üblichen Goldrand Lösung die man beim lokalen Installateur kriegt. Für die Frage de Lärmbelastung, hat man auch der Webseite des Anbieter einen Link zu dem Onlinetool der einem die Lärmbelastung für den Nachbar errechnet und auch das Zertifikat macht wenn es passt.

    • Jason

      Hoi Stephan
      Ich habe im 2021 eine Vaillant Luft/Wasser-Wärmepumpe aroTHERM plus mit R290 in Betrieb genommen. R290 Geräte gibt es also schon länger. Bin sehr zufrieden mit der Heizung.
      Grus Jason

  5. Peter

    Danke für den spannenden Bericht.

    Impulsberatungen sind übrigens vom Bund gefördert und somit Schweizweit möglich ;-). Lediglich allfällige weitere Energieberatungen sind dann Sache der Kantone.

  6. Simon Bucher

    Hallo Hans

    Auch ich lese seit vielen Jahren deinen Technikblog und verfolge begeistert auch die Entwicklung vom Solarmanager. Bin gespannt was und Aria bringt 😉

    Wir haben letztes Jahr die Stückholzheizung von unserem Zweifamilienhaus mit einer 15kW Luft Wasser Wärmepumpe von Lambda ersetzt. Nach dem ersten Winter bin ich sehr zufrieden mit der Lambda Lösung und ich bin froh mich dafür entschieden zu haben.

    Schon seit 4 Jahren haben wir auch eine 21kWp PV Anlage mit einen 10kWh Akku installiert. Die Lambda lässt sich über Netzwerk Modbus TCP/IP bidirektional mit dem Solarmanager ansteuern, was wir nutzen um die Wärmepumpe möglichst mit PV Strom zu betreiben. Mit der Wärmepumpe versorgen wir die 300m2 Fussbodenheizung und laden das ganze Jahr über den 500l Brauchwasserboiler auf. Für die Fussbodenheizung haben wir zusätzlich einen 1200l Pufferspeicher verbaut, da genügend Platz vorhanden ist. In der Übergangszeit überladen wir den Pufferspeicher mit PV Überschussstrom und höherer Wärmepumpenleistung während dem Tag und könne so die Nacht aus dem Pufferspeicher überbrücken ohne dass die Wärmepumpe in der Nacht arbeitet. Im Winter (November bis März) funktioniert dies mangels PV Leistung natürlich nicht mehr und die Wärmepumpe läuft dann 24 Stunden mit tiefer Leistung durch um das Heizen zu gewährleisten. Gesamthaft sind wir so jetzt über das erste Jahr immer noch auf eine JAZ von über 4.5 gekommen, obwohl wir die Wärmepumpe natürlich mit dem Überladen des Pufferspeichers ein bisschen «quälen». Wie sich für uns herausstellt, sind die Lambda Luftwasser Wärmepumpen tatsächlich so unglaublich effizient wie beworben und können praktisch mit der JAZ von Erdsonden Wärmepumpen mithalten. Die Lambda bietet auch eine Kühlfunktion, welche wir diesen Sommer getestet haben und das Haus 1 – 2 Grad abkühlen kann aber natürlich im Vergleich zu einer Erdsonde dann deutlich mehr Strom braucht. Bei uns ca. 1500W im Kühlbetrieb. Mit dieser Installation betreiben wir unser Haus nun von anfangs April bis in den November hinein grösstenteils autark. Und nebenbei reicht es meistens auch noch um die 2 Elektroautos zu laden.

    • Peter

      Vielen Dank für diesen hilfreichen Kommentar! Dies hilft in der WP Evaluierung für den Ölheizungsersatz. Erdsonde kommt nicht in Frage wegen Tiefgarage rund herum.

  7. Christoph

    Ein spannender Beitrag, ich bin gespannt auf den zweiten Teil.
    Meine Heliotherm Cube Pro 5 kW an einer 130m Seperatus Sonde ist vor 3 Wochen in Betrieb gegangen.
    Im EG haben wir FBH und in den oberen Räumen werden noch Klimakonvektoren installiert.
    Wir betreiben diese Konvektoren im Hauptsitz der Alfred Müller AG in Baar mit einem COP von 10 (gemessen mit SmartMe und WMZ von Siemens).
    Für zuhause verspreche ich mir einen COP von 5-8. mal schauen.

    Lieber Gruss Christoph

  8. Mättu

    Hallo Hans
    Danke für den spannenden Beitrag, PV & WP sind ein Traumpaar. Besonders gefällt mit die knappe Auslegung. Ich habe es damals ähnlich gemacht, den Verbrauch gemessen, den maximalen Tagesverbrauch eruiert, diesen durch die maximale Laufzeit geteilt, et voilà (180kWh max Verbrauch / 24h Laufzeit = 7.5 kW Heizleistung). Die WP läuft nun modulierend von Mitte Oktober bis Anfang/Mitte März durch (!), keine Schaltungen.
    Eine Überlegung noch. Unsere Sonde bohrten wir etwas länger, dafür haben wir reines Wasser statt Wasser-Glykol eingefüllt. Besserer C-Wert, tiefere Viskosität, natürlicher Stoff, günstiger als das Frostschutzgemisch, gut für COP und JAZ. Funktioniert seit 2023 wunderbar und störungsfrei, der Austritt der WP in die Sonde lag nie tiefer als +4°C. Coole Infos fand ich damals hier:
    https://www.erdsondenoptimierung.ch/
    Viel Erfolg!

  9. Martin Sichler

    Hallo Hans
    ich habe auch eine Erdsonde seit ich 2020 die Ölheizung ersetzt habe. Ich bin auf 270m gegangen. PV habe ich 35 kwp mit einem 22kwh Speicher. Ich kann im Januar/Dezember ca. 30-50% von meinem Strombedarf decken je nach Wetter. Leider hat meine 13kw Hoval Wärmepumpe nicht wirklich eine offene Schnittstelle. Ich kompensiere das über Nachtabsenkung und Steuerung der Bodenheizung bzw Radiatoren. Ich mache free cooling über die Bodenheizung und muss sagen ich schätzte das extrem. Auch die Regeneration finde ich wichtig. Momentan möchte im OG wo ich noch keine Bodenheizung habe eine Klimaanlage installieren. Ich habe beim Umbau im EG extra eine 2 Kälteleitung und einen Abfluss nach oben gezogen. Mir ist es wichtig, dass ich die Abwärme auch in die Erdsonde stecken kann. Ich möchte dazu die Gebläse Konvektoren zusammen mit der Erdsonden Wärmepumpe benutzen. Im Sommer habe ich genügend Strom, um auch aktiv zu kühlen. Nur momentan ist es schwierig jemanden zu finden der das so umsetzten kann/will. Ich empfehle Dir klar ins Pflichtenheft der Anlage zu nehmen, dass sie nicht nur free cooling kann, sondern auch aktiv kühlen kann. Ich habe nach einem Telefon mit Hoval, wo man nicht sicher war, ob das überhaupt erlaubt sei, mich beim AWEL abgesichert, dass dies absolut möglich sein und nur im Anzeigeverfahren läuft weil sie wissen wollen wenn auch aktiv Wärme in die Erdsonde kommt. Falls mir jemand Tipps für meine Umsetzungen geben kann (ev mit einem externen 4/2 Wege Ventil bin ich dankbar.

    Alles gute bei der Umsetzung
    Gruss MArtin

  10. Jacques

    Für diejenigen die keine PV haben, lohnt es sich zu schauen ob der Stromversorger einen Variotarif anbietet. Groupe E macht das. De facto kriegt man den Strom extrem billig in den Zeiten, in denen PV viel produziert. Heute zwischen 12:00 bis 18:00 0.09 den KWH. Unschlagbar, um warmes Wasser zu machen und das E-Auto aufzuladen im Sommer und im Winter sind die billigen Tarife er nachts, da kann aber das Haus aufheizen und Tags reduzieren. Verlangt aber eine WP die man extern einstellen kann über sein Hausautomations Programm. Panasonic WP kann man komplett steuern über eine Platine Namens Heischamon.

  11. Schmid

    Hallo Hans

    Herzliche Gratulation zu deinem Projektentscheid. Wir haben vor fünf Jahren genau dieselbe Konfiguration realisiert und können deine Darstellung der Dinge voll unterschreiben. Zu deiner Info, hier die Eckwerte:

    – Erdsonde 145 m
    – Soletemperaturen: Winter >9⁰ ; Sommer <17⁰
    – 160 m2 FBH
    – Nibe S1155-6 PC 1,5 bis 6 kW modulierend
    – Separater WP-Boiler
    – PVA mit 12,35 kWp

    Jahresleistungswerte über 5 Jahre gemittelt
    – 9'600 kWh Heizenergie
    – 1'680 kWh Stromverbrauch inkl. Pumpenstrom, Steuerung und Stand-by
    (Die WP gleitet von Nov bis Feb mit weniger als 10 Takten durch)
    – SCOP 5,7
    – 1'020 kWh Kühlenergie
    – 32 kWh Stromverbrauch für Pumpenstrom und Steuerung

    Vielleicht noch ein Tipp zum Erdsondenhausanschluss. In unserer Strasse sind wir mittlerweile zu dritt, die den Hausanschluss mittels Pressbohrung (grabenloser Leitungsbau) realisiert haben. Bei uns sind es 26m von der Kellerwand bis zum Bohrloch unter dem Parkplatz an der Strasse. Bei anderen nur 5-10m. Dies ohne die geringsten Spuren im Garten und somit ohne irgendwelche Kosten für Grabarbeiten und Wiederherstellkosten bei Garten und Haus. Ich denke, die Kosten sind in jedem Falle geringer als jene für traditionelle Grabarbeiten.
    Kontaktadresse: bohr-presstechnik.ch in 5727 Oberkulm (dieser Tipp ohne jegliche persönlichen Interessen)

    Weiterhin gutes Gelingen
    H. Schmid

  12. Jürg

    Hallo Hans, vielen Dank für den sehr interessanten Bericht! Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation: Innenaufgestellte Luft-Wasser-WP in einem Haus von 2005. Der Stromverbrauch für die Heizung betrug im Jahr 2025 3’430 kWh.
    Allerdings bezweifle ich, ob sich eine solche Investition lohnt. Mit einer neuen Wärmepumpe lassen sich ca. 30 % Strom einsparen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ein guter Teil der Energie von der PV-Anlage kommt, beträgt die finanzielle Ersparnis vielleicht 200 Franken im Jahr. Dem gegenüber stehen Investitionen von 30’000 bis 40’000 Franken. Es wäre deswegen toll, wenn du am Ende auch alle Kosten angeben könntest.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Bitte teilen Sie Ihre Gedanken mit anderen.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von Ihnen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren. Cookies helfen unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind. Mehr Informationen in unseren Datenschutzbestimmungen

Unbedingt notwendige Cookies

Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir Ihre Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.

Drittanbieter-Cookies

Diese Website verwendet Google Analytics und Google Tagmanager um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.
Diese Webseite verwendet eine Google Ads, ein Online-Werbeprogramm von Google.