Schon länger hatte ich bei mir zwei Sensoren von Airthings in Betrieb, welche ich hier auch ausführlich vorgestellt hatte. Dabei war ich enorm angetan von den zahlreichen Daten welche erfasst werden und auch der dezenten Bauweise und dem Batteriebetrieb. Einziges Manko aus meiner Sicht damals: “Einzig und allein eine direkte Verbindung ins WLAN und automatische Übermittlung der Daten alle 20min fände ich perfekt.” Nun ja, genau das hat sich Airthings offenbar zu Herzen genommen und den Airthings Hub auf den Markt gebracht.

Airthings Hub

  • Airthings Hub bringt die intelligenten Geräte von Airthings online
  • aktuelle Sensorwerte, egal wo man ist
  • Zugriff über Airthings App und Online-Dashboard von überall
  • Push Notifications bei kritischen Werten
Der Airthings Hub sammelt die Daten der Airthings Sensoren
Der Airthings Hub sammelt die Daten der Airthings Sensoren

Warum der Hub?

Nun der Grund ist ganz einfach aber sehr zentral. Bisher musste ich immer mit dem iPhone die Daten über Bluetooth auslesen. Diese Funktion übernimmt nun eben der Airthings Hub. Er sammelt 24/7 die Luftqualitätsdaten aller drei bei mir verbauten Sensoren ein. Bei kritischen Werten von Feuchtigkeit im Bad etc. werde ich nun direkt per Push-Notification benachrichtig, die App können nun auch einfach alle Bewohner nutzen.

Cooler Nebeneffekt, wer Automatisierungen mit Amazon Alexa, Google Assistant und IFTTT macht, kann auf Basis der Airthings Daten auch Dinge steuern. Wie zum Beispiel Lüftungsgeräte, Luftbefeuchter oder auch Luftreiniger wenn man nicht zu Hause ist.

Airthings Dashboard im Webbrowser
Airthings Dashboard im Webbrowser

Airthings Hub im Test

Was mich von Anfang an am Hub begeistert hat ist dessen Reichweite. So habe ich zuerst den Hub im EG positioniert, mit dem Gedanken die kürzesten Distanzen zu allen Sensoren zu haben. Als das gut funktionierte habe ich ihn im Keller und später sogar im Technikraum nebst allen anderen IT-Geräten platziert. Das reicht problemlos selbst für Geräte über zwei Stockwerke und bis zu 30 Geräte können über einen Hub eingebunden werden.

Das ich jetzt jederzeit und von überall Daten aus dem Airthings System abfragen kann und die Push-Notifications eigenständig funktionieren, muss ich hier glaub nicht mehr erwähnen. So macht das System erstmals richtig Sinn, weil es eben im Hintergrund läuft und alle Daten sammelt.

Neu sind übrigens auch Pollenwerte direkt in der Airthings App verbaut, was ich sehr zu schätzen weis. Die Auswertung basiert direkt auf dem eigenen Standort und wird nach Pollenart unterschieden, finde ich sehr praktisch.

Airthings App neu mit Pollen Alarm
Airthings App neu mit Pollen Alarm

Fazit

Das es bei Airthings mit dem Hub ein Gerät zur einfachen, zentrale Verwaltung der Sensoren gibt ist das fehlende Puzzle-Teil das ich mir gewünscht hatte. Der Hersteller entwickelt sein Produkt weiter und scheint auf Rückmeldungen zu hören, sowas gefällt einem natürlich. Neu wird es bald noch einen Sensor namens “View Plus” geben, der auch mit dezentem Display Werte darstellt. Gerade im letzten Jahr haben wir gelernt wie wichtig gute & saubere Luft ist, entsprechend zufrieden bin ich mit Airthings.

Autor

Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

ommentar

  1. Bei deutschen Preisangaben auf Amazon.de zu verweisen, finde ich nicht nur aus ethischen Gründen zunehmend schwierig – unabhängig davon, ob sich hinter der Weiterleitung ein (nicht gekennzeichneter) Affiliate-Link verbirgt.

    Die im Beitrag genannten Amazon-Preise sind zudem nicht die günstigsten; wer dem Leser echten Mehrwert bieten möchte, zeigt den günstigsten Preis für Deutschland; die grossen Preisvergleichsportale sind ja bekannt.
    Hub ab 79 € (nicht 99)
    Wave Plus 186 € (nicht 240)
    Mini 65 € (nicht 73)

    Ansonsten: Danke für den Artikel! 🙂

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