Ich bin Hans.
Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten. Das sind Themen wie Gadgets, Smart Home, Elektroautos, Erneuerbare Energien und vieles mehr...
Tesla hat nun wie angekündigt damit begonnen, das hauseigene Supercharger Netzwerk für Fremdmarken zu öffnen. Man beginnt mit einem Pilotprojekt über 10 Supercharger-Standorte in den Niederlanden. Tes
Nicht-Tesla-Fahrer mit Wohnsitz in den Niederlanden können derzeit an 10 Supercharger-Standorten im ganzen Land aufladen:
Um die Supercharger Freizuschalten wird die Tesla App (Version 4.2.3 oder höher) benötigt. Diese kann von Nicht-Tesla-Fahrern genutzt werden um Stationen freizuschalten in dem man den korrekten Stall angibt.
Tesla teilt schon vorgängig mit, das die Preise je Standort in der finalen Version varrieren könnten. Man kann die Preise vor vor Ladebeginn in der Tesla-App sehen. Screenshots von Usern in Holland zeigen hier das beispielsweise 0,57 Euro/kWh verlangt werden, diesen Preis kann man auf 0,24 Euro/kWh drücken mit einem Abo. Dieses soll wohl 13 Euro monatlich kosten. Die Preise sind nicht direkt mit Preisen in Deutschland oder der Schweiz vergleichbar, wird der Aufpreis hochgerechnet liegt man über 70c/kWh. Ich würde den Preis auch noch nicht genau abwägen, das ist alles noch ein Testbetrieb.
Ich gehe davon aus, das Tesla mit dem Pilotprojekt auch herausfinden will, wie sich die Standort-Belegung entwickelt und vor allem: Wie laden überhaupt Fremdmarken dort? Die meisten Fahrzeuge des VW-Konzerns haben den Ladeport hinten rechts, Tesla selbst hat ihn hinten links. Porsche und e-tron GT haben ihn vorne links, dann gibt es noch Frontloader und damit eine Vielfalt an Varianten. Diese werden natürlich nicht immer optimal vom Standort des SuC abgedeckt, hinzu kommt dass die Kabel eher kurz sind. Kann gut sein das ein Fahrer also gleich zwei Plätze blockiert, wenn ein ID.3 und Model 3 gleichzeitig laden wollten…
Wichtig für Tesla-Fahrer dürfte sicher auch die Info sein, dass Tesla-Fahrer weiterhin zum gleichen Preis laden können. Ich bin auf die ersten Berichte gespannt, wie sich die Auslastung der Standorte ändert und wie man mit Fremd-Marken an den Chargern zurecht kommt.