Mein Smart Home wuchs seit dem Hauskauf ständig mit, dabei hatte ich von Anfang an auf Loxone gesetzt. Zuerst ganz einfach um Reinzukommen mit einem Loxone Miniserver Go und viel über Funk-Ansteuerungen. Danach wurde es rund ein Jahr später konkreter und ein Kleinverteiler kam in den Keller und ein richtiger Loxone Miniserver. Jetzt war es lange Still hier im Blog zum Thema Loxone Smart Home, das wird sich nun wieder etwas ändern. Diesen Sommer liess ich den kompletten Sicherungskasten erneuern und damit auch das Smart Home…

Warum erneuern?

Wie aktive Leser dieses Blogs sicher mitbekommen haben, gab es zahlreiche Installationen bei mir seit dem Einzug. Das hat 2017 mit dem Loxone Miniserver und einem Kleinverteiler angefangen. Das zog sich gleich so fort und im Herbst 2017 folgte die grosse PV-Anlage auf dem Hausdach. Das war noch nicht genug, in demselben Jahr folgte der Einbau einer Keba Wallbox und mittlerweile sind es sogar mehr als eine mit der Easee Home. 2019 habe ich den Carport komplett neu verkabelt und dabei auch gleich eine PV-Anlag dort aufgebaut. Nicht zu vergessen dabei, der Varta Stromspeicher, der mir die Autarkie erhöht. Dabei habe ich auch das Energiemonitoring auf ein neues Level heben wollen und die intelligenten Stromzähler von smart-me verbauen lassen.

Loxone und smart-me im neuen Sicherungskasten verbaut
Loxone und smart-me im neuen Sicherungskasten verbaut

Da hier so viel nachgerüstet wurde, war es mit dem bestehenden Verteiler schon länger eng und Zeit für was Grösseres. So wurde es ein neuer, 2m hoher Elektro-Verteiler mit zahlreichen Möglichkeiten auch mal was nachzurüsten und das Smart Home zu erweitern. Dank dem Neubau konnte auch gleich auf FI/LS Absicherungen umgestellt werden. Bisher hatte ich für die bestehenden Teile gerade mal zwei FI zur Verfügung.

Umrüstung auf FI/LS und saubere Verteilung
Umrüstung auf FI/LS und saubere Verteilung

Loxone Miniserver Gen2

Natürlich hat sich auch bezüglich des Loxone Smart Homes einiges getan. Einerseits nahm ich den Umbau gleich zum Anlass auf den neuen Miniserver Gen2 umzustellen. Dieser ist performanter und unterstützt SSL. Dabei fällt die KNX Schnittstelle weg, welche ich sowieso nicht nutzte, dafür ist Tree direkt an Board.

Schaltkreise und Steuerungen erweitert…

Mit der direkten Integration des Miniservers und einer Extension habe ich gleich alle Treppenlichtschalter ausgebaut und über Loxone geführt. Damit lassen sich diese Lichtkreise nach wie vor mit Tastern konventionell steuern, aber auch über Loxone. Das ist sehr einfach umsetzbar und praktisch, weil schon alles vorhanden ist. Zukünftig natürlich ideal auch für Anwesenheitssimulation und vieles mehr.

Auch die Wasserpumpe für die Zisterne und Füllstandswarnung wurden nun über das Smart Home geführt. Der Füllstandssensor der bisher schon drin war, bleibt natürlich da und liefert genauere Daten zum Wasserstand. Dazugekommen ist auch ein Kugelhahn für die Aussenbewässerung, damit lässt sich der Aussenkreis komplett vom Wasserdruck befreien für längere Haltbarkeit. Diese Teilprojekte kann ich bei Gelegenheit mal noch ausführen. Zudem gab es auch etwas neue Beleuchtung von Loxone im Eingangsbereich im Keller mittels Tree Technologie, auch etwas das durchaus ein Blogbeitrag Wert wäre.

Viveroo Free Wandhalterung im test
Viveroo Free als perfekte iPad Halterung im Smart Home

Fazit & wie weiter…

Wie gesagt wird jetzt wieder vermehrt am Smart Home gebaut und erweitert. Einige Pläne und Ideen habe ich schon: Da wäre eine digitale Türklingel, vorzugsweise mit Kamera, Umstellung auf 24V Spots mit Dimmfunktion, Integration von Solar Manager API in Loxone für Energie-Management und die Beschattungs-Automatik noch weiter ausbauen.

Alles in allem ist es für mich wichtig, dass ich mit Loxone auf ein stabiles System gesetzt habe, das ich ständig erweitern kann und solide funktioniert. Im Nachrüstbereich ist nicht immer alles ganz einfach, aber dank Technologien wie Tree und Air gibt es da viele Optionen. Den Rest erledige ich oft mit Hardware von Drittherstellern über die virtuellen Ein- und Ausgänge des Systems. Also auch Jahre nach dem Entscheid für Loxone, würde ich heute wieder gleich handeln…

Autor

Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

ommentare

  1. Yeah, nice. Ich hätte mir wohl auch einen anderen Stromzähler einbauen sollen, der etwas offener ist als der Loxone-Stromzähler… Ich bin gespannt, was du noch alles in dein Smart Home baust.

    • Danke, ja ich bin auch gespannt, habe viel vor aber muss noch Zeit finden dazu 😉

  2. Hallo Hans
    Ich schaue seit einigen Jahren fast täglich bei dir vorbei und finde deine Berichte wirklich sehr gelungen. Ich habe auf Shellys für die Smarte Gebäudesteuerung gesetzt. Für mich war es wichtig, dass ich sowohl smarte Möglichkeiten als auch den klassischen Schalter nutzen kann. Mit dem Shelly System kann man echt viel umsetzten. Doch gerate ich immer mal wieder an grenzen und auch fehlt es mir manchmal an der nötigen Zuverlässigkeit. Gerade die Themperaturfühler benötigen echt viel Saft im Batteriebetrieb und müssen ständig gewechselt werden.

    Nun meine Frage wo kriege ich Loxone Komponenten her um das System im kleinen Rahmen mal zu testen?

    Gruss Alex

    • Hallo Alex,
      in der Schweiz? Loxone verkauft nur noch über Partner, aber de gibt es einige mit Webshops, zum Beispiel der hier.

      • Alles klar. Muss ich mich mal genauer umsehen. Habe bei meiner ersten Suche hauptsächlich Loxone Partner gefunden ohne Hinweis auf einen Onlineshop.

        Aktuell baue ich jetzt zuerst mal ein neuen Sicherungsschrank ein mit genügend freiem Platz. Die Schmelzsicherungen müssen endlich mal raus 😉

        Bezüglich Umsetzung des Lichts. Wie hast du das bei dir umgesetzt? Du wirst ja kaum überall die Loxone Spots und Pendelleuchten verbaut haben. Kannst du da mal konkrete Umsetzungen posten?

        Ich habe jetzt z.B bei grösseren Schalterstellen mehrere Shellys teilweise mit 2 Kanälen verbaut. Damit ist es mir möglich, dass ich z.B. an einer Stelle nun 6 verschiedene Lichtkreise smart wie auch direkt am Schalter bedienen kann. Dies wäre ja mit den entsprechenden Nano IO auch möglich. Nur fehlt mir ein einfacher oder doppelter Aufsatz vorne drauf. Für mich ist es in einer 2×6 Kombination von Feller ja wenig zielführend, wenn ich jetzt x solcher Loxone Schalter verbaue, nebst dem das die Nutzer des Hauses auch noch den richtigen Schalter erwischen müssen.

        Wenn ich das richtig sehe ist es ja vor allem sinnvoll einen solchen Loxone Schalter pro Raum zu verbauen. Dort lässt sich dann das Licht, Beschattung und Musik alles über eines steuern. Oder seht ihr das als Loxone Anwender anders? Wie habt ihr das gelöst?

        Gruss Alex

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