Ich hatte hier schon über das Angebot von pCloud berichtet und möchte nun nach einigen Wochen Erfahrungen, diese mit euch Teilen. Dabei hatte ich pCloud gerade für mehrere Zwecke im Einsatz, einerseits als Backup-Lösung und Datenspeicherung für unterwegs, aber auch als gesicherte Ablage.

Multi-Device ist perfekt

Für mich war die Wahl eines Datenspeichers in der Cloud besonders bezüglich meiner Geräte eine wichtige. Ich wollte eine Möglichkeit meine Daten möglichst integriert ablegen zu können und das ist dank Apps für iOS und macOS bei pCloud gegeben. Gerade bei iOS ist mir das wichtig, da ich viel unterwegs und in den Ferien nur mittels iPhone und iPad Pro arbeite. Dabei ist pCloud nicht nur als eigenständige App verfügbar, sondern auch direkt in den “Dateien” in iOS integriert, wie der Screenshot unten zeigt.

pCloud voll in iOS integriert
pCloud voll in iOS integriert

Backup-Lösung mit pCloud

Leider hört man es viel zu oft, wenn jemand das Notebook verliert oder die Harddisk den Dienst plötzlich einstellt: Man merkt, das man keine Backups macht. Ich sage es immer wieder, gerade in der heutigen Zeit mit Möglichkeiten von Cloud-Speichern gibt es nichts einfacheres als eine Backup-Lösung einzurichten. Auch mit pCloud ist das möglich, bei macOS sogar automatisiert mit dem “pCloud Drive” das ich mir eingerichtet habe. Dabei backupe ich gezielt den Dokumenten Ordner, Bilder und meine Dateien für den Blog. Die privaten Dateien sind nicht auf meinem mobilen Rechner fix abrufbar, sondern direkt im Crypto-Kontainer auf der pCloud.

Virtuelles Laufwerk – spart Platz auf dem Rechner

Weil ich viel mit dem iPad Pro arbeite und sonst ausschliesslich nur noch mit dem MacBook Pro in meinem Home Office Setup, bin ich besonders über das virtuelle Laufwerk sehr froh. Das heisst ich kann meine Daten in der bei mir 2TB grossen pCloud als Erweiterung meines Speichers sehen und Daten dann nutzen, wenn ich sie brauche. Meine Arbeitsunterlagen habe ich direkt im pCloud Sync, also dort arbeit eich aktiv und die Daten werden synchronisiert. Im Drive liegt dann eben alles, was ich nicht ständig brauche. Für mich eine perfekte Lösung aktuell.

Verschlüsselung

Besonders empfindliche Daten können in der clientseitigen Verschlüsselungsfunktion von pCloud vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Dabei verschlüsselt der Dienst die Daten auf dem Computer des Benutzers und lädt nur die verschlüsselte Version auf den Server hoch. Dateien verlassen nie die Geräte des Benutzers, so dass es keine Gefahr besteht, dass jemand sensible Informationen in einer einfachen Version erhält. Der Verschlüsselungsschlüssel (Crypto Pass) ist nur für denjenigen verfügbar, der ihn erstellt – den Benutzer. Den Speicher nutze ich für sehr sensible Daten wie Steuererklärungen und ähnliches. Selbstverständlich lassen sich diese Daten online natürlich nicht einfach bearbeiten und Vorschauen existieren auch nicht, dazu müssen Sie erst über den Pass lokal entschlüsselt werden.

Wichtige Daten verschlüsselt: pCloud Crypto
Wichtige Daten verschlüsselt: pCloud Crypto

Fazit

Ich vor Jahren mit einem Cloud-Speicherdienst angefangen und bin nun mittlerweile auf pCloud umgestiegen. Einerseits wollte ich für einen Teil meiner Daten eine Verschlüsselungslösung und andererseits weiterhin guten Komfort. Das habe ich mit pCloud erhalten und auch tolle Zusatzfunktionen. Wenn jemand eine Datei braucht, suche ich die schnell raus und erstelle einen Link um sie zu teilen. Dabei kann ich sofort hinterlegen ob ein Passwort zum Download benötigt wird und wie lange der Link gültig ist. Alles ganz einfach, aber doch so wichtig.

Das wichtigste für mich ist aktuell, mich akribisch darin zu versuchen Ordnung zu halten. Dank dem Umstieg wieder ein erneuter Grund damit zu beginnen, wie haltet Ihr eure Ordnerstruktur sauber und womit sichert ihr eure Daten?

Autor

Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

ommentare

  1. Hallo Hans

    Wie immer ein guter Bericht, herzlichen Dank. Mir stellt sich einzig die Frage: wenn pCloud auch ihre Daten in den USA und EU speichert, wo genau ist nun der Unterschied zu OneDrive? Ich nutze OD seit einigen Jahren recht zuverlässig, und ich würde sogar wechseln bei ähnlichem Komfort und Datenspeicherung wirklich in der CH, aber das habe ich bisher noch nicht gefunden…

    Gruss
    TiRohn

  2. Kann da auch kDrive von Infomaniak empfehlen. Wird stetig weiterentwickelt, Serverstandort Schweiz, baut auf Owncloud auf.

  3. Michael Freyler Reply

    Vor allem erhalte ich nach Klick auf den Affiliate Link die Fehlermeldung:

    Unfortunately, this offer is valid only
    for accounts registered in the data region United States.

    Da möchte ich nicht speichern.

  4. Danke Hans für den Erfahrungsbericht. Lass mich kurz zusammenfassen um zu schauen, ob ich dich richtig verstanden habe:

    Du nutzt pCloud als Backup, als Datenspeicher für unterwegs, und als gesicherte Ablage.
    Im Backup sicherst du ALLE deine Daten, d.h. die auf dem Mac, NAS und iPhone/iPad. Wobei beim iPad alle Dateien in der App “Dateien” abgelegt sein müssen.
    Den Datenspeicher (virtuelles Laufwerk) nutzt du als zusätzlichen Laufwerk-Buchstaben auf dem Mac oder PC.
    Und den Crypto-Ordner für Sensibles.

    Meine Fragen:
    Was ist der Unterschied zwischen deinem Datenspeicher und dem pCloud Sync?
    Wie hast du pCloud in “Dateien” auf dem iPad integriert? Das wird bei mir nicht angezeigt.
    Nutzt du den automatischen Foto-Upload nicht?

    Vielen Dank und lg
    Toni

  5. Fabian Supersaxo Reply

    Hallo Hans, also ich nutze seit gut 1 Jahr die Apple iCloud und bin vollends zufrieden. Was mich am meisten begeistert ist die Möglichkeit von überall auf meine Daten zugreifen kann.

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