Ich habe schon eine Sensoren und Messgeräte für Luftqualität im Haus getestet und ausprobiert. Gerade jetzt rund um Corona ein brandaktuelles Thema und dazu ein ein Produkt von einem Zürcher Startup: Caru Air. Was taugt das kleine, runde Ding aus der Schweiz?

CARU air: Fakten

Caru Air ist ein sehr einfaches CO2-Messgerät, das ohne grossen Schnickschack eine einfache Funktion erfüllt. Caru zeigt mir auf den ersten Blick an, ob die Luft im Raum noch frisch genug ist, oder ob ich bald lüften sollte. Das wird über ein Ampelsystem realisiert:

Grünes Blinken (< 1000 ppm CO2): Die Luft ist frisch. 

Gelbes Leuchten (1000 – 1400 ppm CO2): Bald lüften. 

Rotes Leuchten (> 1400 ppm CO2): Fenster öffnen. 

Unbedingt lüften sagt Caru Air (> 1400 ppm CO2)
Unbedingt lüften sagt Caru Air (> 1400 ppm CO2)

Caru Air im Test

Ich bin jemand der eindeutig zu wenig lüftet und es oft auch nicht merkt, wann es wieder an der Zeit wäre. Deswegen fand ich es spannend, Caru Air auszuprobieren. Caru ist nämlich simpel und ohne grosse Zusatzfunktionen ausgelegt. Es ist eine reine CO2-Ampel, die mir darstellt ob ich lüften soll. Klar, für mich als Gadget-Freak würde ich mir noch eine WLAN Verbindung und API wünschen, damit ich mir die Daten abholen kann. Für Caru ist das aber eben gerade für Datensicherheit eine Gegenargument.

Ich habe Caru an verschiedenen Orten platziert, schlussendlich im Büro auf dem Multifunktionsdrucker aufgestellt. Idealer Platz für mich, weil ich da öfter neben dem Bildschirm her drauf blicke und beim betreten und verlassen des Büros die Ampel auch sehe. Das ist eben genau wichtig, der Sensor ist nur so gut, wie ich ihn auch beachte Mittlerweile lüfte ich nun sofort schnell, wenn des Licht nur gelb wird. Spätestens bei rot ist es dringend notwendig. Dann hat Caru nämlich mehr als 1400 ppm CO2 gemessen. Studien zeigen dass bei CO2 schon in den in der Raumluft üblichen Konzentrationen oberhalb 1.000 ppm zu Leistungsverlusten führen kann. Deswegen bei gelb kurz lüften und weiterarbeiten, gerade jetzt Home Office tut das der Konzentration gut und im Büro und Sitzungszimmern mit mehreren Personen der Gesundheit!

Caru Air von oben: schlicht und neutral
Caru Air von oben: schlicht und neutral

Fazit

Caru Air ist simpel und einfach verständlich. Ich habe wie schon eingangs erwähnt andere Systeme daheim und auch im Einsatz, die meisten davon aber ohne Signalisation am Gerät sondern über die App. Gerade das schätze ich an Caru, ich schaue kurz drauf und sehe sofort ob man Lüften sollte. Einfach und verständlich und gerade in Meeting Räumen definitiv etwas das man sich anschauen sollte. Der Preis ist mit 295.- CHF eher am oberen Limit, dafür aber frischere Luft atmen oder einfach einen Timer stellen. Ich finds eine praktische Lösung.

Das Caru Air CO2-Messgerät gibt es direkt bei Caru für 295.- CHF zu kaufen.

Hans
Autor

Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

ommentare

  1. Avatar

    Teuer. Für das Geld gibt es auch eine Netatmo Wetterstation mit zusätzlichem Innenmodul.
    Misst auch noch Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
    Mit Pushmeldungen, auch für benutzerdefinierte Werte möglich.

  2. Avatar

    “Ob teuer oder nicht, muss jeder selber wissen – Hans hat das im Fazit ja bereits erwähnt. Ich zahle für unsere Sitzungszimmer gerne ein wenig mehr, wenn ich das Teil nicht verstecken muss wenn Kunden vorbeikommen. Zudem kaufe ich lieber bei Schweizer Herstellern als sonstwo. Aber eben, muss jeder selber wissen…”

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