Elektromobilität beschäftig mich mittlerweile fast täglich und fast so oft gibt es tolle News, wie aktuell von Piaggio. Die Serienproduktion der im letzten Jahr vorgestellten Vespa Elettrica wird im September starten. Gebaut wird der Elektroroller in der Fabrik in Pontedera, von welcher aus auch bereits die erste Vespa 1946 vom Band rollte.

Vespa Elettrica

Die Vespa Elettrica wird in zwei Ausführungen gebaut, wobei ich eine bei Motorrädern noch nie gesehen habe. Die reine Elektroversion wird eine 4.2 kWh 4.2 kWh Lithium-Ionen-Batterie verbaut haben. Damit dürften Reichweiten von bis zu 100 Kilometer möglich sein. Die zweite Ausführung wird als Hybrid-Variante vom Band rollen, ich glaube das ist ein Novum. Eine kleine Batterie mit rund 2kWh soll damit rund 50km abspulen können, danach übernimmt ein Range Extender. Dieser soll die Reichweite mit Kraftstoff aus dem 3-Liter Tank um weitere 150 Kilometer verlängern.

Vespa Elettrica
Vespa Elettrica

Die beiden Versionen der Vespa Elettrica können einfach an jeder 230-Volt Steckdose aufgeladen werden. Der reine Elektroroller muss ca. 3.5 Stunden geladen werden, die Hybridvariante geschätzte 2 Stunden. Die maximale Leistungsabgabe des Elektromotors liegt bei 4kW bei einem konstanten Drehmoment von 200Nm. Wichtig zu erwähnen ist die maximale Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, die Vespa ist damit vor allem für urbanes Pendeln ausgelegt.

Auf dem Lenker befindet sich ein 4.3″ grosses Display mit den wichtigsten Anzeigen und man kann das Smartphone über Bluetooth mit der Vespa Elettrica koppeln.

Preise & Fazit

Ab Anfang Oktober kann die Vespa Elettrica vorbestellt werden. Eine genaue Preisangabe von Piaggio gibt es noch nicht, sie soll ich aber im Bereich von herkömmlichen Vespas bewegen. Der Preis wird daher wohl gegen die 6’000.- CHF streben. Ich bin gespannt, die Vespa ist ein Kultobjekt und die Elektrisierung des Antriebs macht definitiv Sinn.

Autor

Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

ommentare

  1. Hallo Hans

    Ich glaube, du hast dich vertippt. Mit 200 Nm Drehmoment wäre die Vespa ein Monster und würde bei dem Gewicht wohl jedes Supersportler-Motorrad erbleichen lassen. – Zumindest bis 45 km/h 😉

    Gruess
    Bo

    • Da scheint die Pressemitteilung aber auch falsch zu sein, schliesslich steht es da auch so.

    • Halte die 200 Nm für realistisch. Die meisten E-Bikes oder Pedelecs haben ja schon um die 90 Nm Drehmoment bei einem deutlich geringeren Gewicht. Das ist ja eben das Schöne am Elektromotor.

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