Ich bin Hans.
Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten. Das sind Themen wie Gadgets, Smart Home, Elektroautos, Erneuerbare Energien und vieles mehr...
In meinen sozialen Kanälen habe ich es schon gezeigt, seit einigen Wochen habe ich das Klimagerät von Evapolar im Einsatz. Gerade etwas Urlaub hinter mir und eine Hitzewille, kombiniert mit Arbeit im Büro steht an. Der perfekte Einsatz für das Gerät und Zeit für ein kleines Fazit hier.
Evapolar kommt aus einem Crowdfunding bei Indiegogo aus dem Jahr 2015. Wer damals dabei war, kriegte die Einheit für 179.-$, derzeit liegt der Verkaufspreis von Evapolar bei 249.- CHF. Evapolar ist ein kleines Klimagerät, das einerseits hocheffizient arbeitet und daher wenig Strom verbraucht und andererseits dem Benutzer ein Microklima bereitstellt. Ich erkläre es immer etwas mit der Klimaanlage im Auto, wo Fahrer und Beifahrer ihr eigenes Klima einstellen können.
Evapolar bietet dem Nutzer dabei drei wichtige Features, die wären:
Im Lieferumfang befindet sich noch ein Dankesschreiben an die Crowdfunding-Supporter, ich scheine also noch eine frühe Version erhalten zu haben… Ansonsten liegt das Klimagerät mit Wassertank im Paket, ein simples USB Netzteil mit Micro-USB Kabel und Bedienungsanleitungen. Je nach Gebrauch und Lagerung des Klimageräts, wird nach 6-12 Monaten gemäss Hersteller der Tausch der Luftfilter-Kartusche nötig. Dieses schlägt mit 44.- CHF zu Buch.
Das Prinzip von Evapolar ist einfach, anstatt einen ganzen Raum zu kühlen, wird eine individuelle Kühlzone um den Nutzer generiert, maximal rund 4m². Ich nutze bei der Arbeit zwei Tische und hatte Evapolar immer am Tisch nebenan positioniert, der 90° abgewinkelt zum Schreibtisch mit dem Computer steht. Je nach Temperatur im Büro, vermag Evapolar unterschiedlich stark zu kühlen. Hat das Thermometer beispielsweise 30°C bei 50% Luftfeuchtigkeit erreicht, kann Evapolar bis 22.5°C runterkühlen. Dreht man am Rad um das Display kann die Kühlleistung eingestellt werden.
In meinem Fall empfand ich die volle Leistung als stören, was die Lärmentwicklung angeht, das ist aber ein rein persönliches Empfinden. Ich hatte das Klimagerät meist auf rund 50% eingestellt und konnte damit noch immer stark genug kühlen. Bei rund einem Drittel Kühlleistung geht es von 25°C auf 21°C runter was mir locker ausreichte. Verglichen mit reinen Tischventilatoren sind das schon Welten, die Luft um einen herum wird deutlich kühler und es lässt sich einfach besser arbeiten. Eine Tankfüllung Wasser reichte bei mir knapp einen Arbeitstag, offiziell gehen 6-8 Stunden, wohl aber abhängig von der Kühlleistung und Temperatur.
Die Bedienung über das Display, welches auch als Taster dient und das Drehrad ist intuitiv und simpel. Das Drehrad stellt die Kühlleistung ein, während man mit zwei Klicks auf das Display die ganze Beleuchtung abschalten kann. Sieht zwar fancy aus, das blaue Display und der beleuchtete Wassertank, bei der Arbeit habe ich aber alles ausgeschaltet.
Evapolar braucht rund 10W Leistung, was für ein Klimagerät natürlich enorm wenig ist, aber eben auch nur für ein Micro-Klima reicht. Heisst ihr könnt Evapolar ab einer Powerbank mit mindestens 2A-Stromausgang anschliessen und sie läuft, ist wirklich cool.
Ich wusste erst nicht so recht was mich mit Evapolar genau erwartet. Ein Klimagerät das nicht für einen ganzen Raum reicht, aber trotzdem kühlen soll. Kam mir komisch vor, aber es funktioniert wirklich. Es entsteht eine kleine Kühlzone um einen herum, wichtig ist es eine gute Position für Evapolar zu finden. Direkt auf dem Schreibtisch, auf dem ich arbeite war es mir zu kühl, daneben ideal. Da ich ein Stehpult nutze, musst ich etwas an der ideal Position feilen, um nicht ständig neu positionieren zu müssen. Für mich stimmt es nun, die Kühlleistung auf 50% heruntergeschraubt macht auch den Geräuschpegel angenehm leise und ich bin gespannt wie ich durch diese Woche komme…
Das Evapolar Klimagerät gibt es bei Brack für 249.- CHF.