Skoda Vision E - hinten

Gestern hat Skoda an der Auto Shanghai den vollelektrischen Skoda Vision E vorgestellt. Das Skoda auch bei der Elektromobilität voll dabei sein will ist vornehmlich und vor allem geht die Firma auch bei der Lancierung modernste Wege. So konnte ich bereits vorab den Skoda Vision E virtuell betrachten, dank einer eigens entwickelten VR-App in Zusammenspiel mit einem Lenovo Moto-Z Smartphone und dem Google Daydream-View-Headset – genial! Genau solches Denken und eine Herangehensweise erwarte ich von Autoherstellern, die VR-App zeigte nämlich einiges was ich im Web so nicht so. Eine Fahrt im Cockpit liegt drin, mit Smartphone-Halterungen in den Türen, netten Displays in der Armatur, futuristisches Design und von aussen trotzdem ein modernes aber nicht zu abgehobenes Fahrzeug. Gefällt mir sehr gut!

Screenshot aus der Skoda Vision E Präsentation in der VR-App
Screenshot aus der Skoda Vision E Präsentation in der VR-App
Google Daydream Headset
Google Daydream Headset

Skoda Vision E

Der Skoda Vision E wird 2020 auf den Markt kommen, bis zum Jahr 2025 will Skoda fünf rein elektrisch angetriebene Modelle in verschiedenen Segmenten anbieten. Die Skoda Vision E basiert auf der Konzern-Plattform MEB (Modularer Elektrifizierungs-baukasten) und ist als SUV aufgegbaut. Dabei versorgen zwei Elektromotoren den Vision E mit einer Leistung von 225 kW (306 PS). Skoda hat scheinbar von der Konkurrenz gelernt und gibt mit den verbauten Lithium-Ionen Batterien eine Reichweite von rund 500km an, das soll auch dank  Rekuperation möglich sein. Wie auch im Video gezeigt, soll der Vision E auch bereits autonom fahren können.

Skoda Vision E - vorne
Skoda Vision E

 

Im Innenraum befinden sich gesamthaft vier Schalensitze, leicht erhöht, halt eben SUV-like. Sie sind bis zu 20 Grad drehbar und drehen beim Öffnen der Türen mit, das soll Ein- und Ausstieg erleichten. Nebst dem klassichen Cockpit-Display befinden sich in der Mitte des Armaturenbretts ein grosses Touch-Display für zusätzliche Funktionen. Gemäss der App sind sogar Smartphone-Halterungen in den Türgriffen vorhanden.

Skoda Vision E - Konzept
Skoda Vision E – Konzept

Fazit

Mir gefällt sehr gut was ich in der VR-App sehr gut vorbereitet zu sehen bekam. Fast noch mehr gefällt mir das endlich Schwung in die Elektromobilität kommt, die grossen Hersteller aus Europa ziehen mit und bringen interessante Konzepte, der Skoda Vision E gefällt mir dabei besonders gut. Nicht zu futuristisch, trotzdem modern und mit hoher Reichweite – 2020 darf von mir aus kommen.

Wie gefällt euch der Skoda Vision E?

Nachtrag

Die App ist jetzt öffentlich verfügbar im Apple App Store und auch bei Google Play zu finden!

Hans
Autor

Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

ommentare

  1. Avatar

    Das Design des Vision E ist ansprechend. Scheint nun in sachen Optik in die richtige Richtung zu gehen. Abgesehen von den Tesla sehen die meisten der wenigen E oder Hybrid Autos der bekannten Automarken nicht wirklich ansprechend aus. War mir bis jetzt immer ein Rätsel wieso solche Autos wie der Yaris, Stromer, I3 und konsorten so ein, aus meiner Sicht, schreckliches Design haben.
    Interessant wird es sicher auch in Sachen Stromnetz wenn dann 10k oder 100k solcher Autos unterwegssind und geladen werden müssen. Gab übrigens einen interssanten Einstein Beitrag Anfangs Jahr, Zukunft ohne Benizn.
    http://www.srf.ch/sendungen/einstein/zukunft-ohne-benzin

  2. Avatar

    Skoda geht mit dem Vision E vom Design her den gleichen Weg wie Mercedes und BMW mit ihren Crossover Modellen X6 und GLE Coupe. Es ist erfreulich, dass immer mehr europäische Autobauer endlich vielversprechende E-Modelle auf den Markt bringen, um eine Konkurrenz zu Tesla zu bilden.

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