Da ist der, der seit längerem erwartete neue Musik-Dienst von Apple und vorgestellt an der WWDC 2015 unter dem legendären “one more thing…”: Apple Music. Der Dienst will verschiedene Dienste vereinen, bisher hatte man mehrere Apps für lokale Musik, Streaming, um Musikern zu folgen, für Videos und so weiter. Apple Music will das alles vereinen!
24/7 Radio & Streaming
Beats One wurde in Apple Music integriert, dabei gibt es Live Radio von DJs aus der ganzen Welt rund um die Uhr aus New York, LA und London.
Für reines Musikhören hat man Zugriff auf den kompletten iTunes Katalog und zahlreiche Playlisten. Wohl eines der umfangreichsten Streaming-Angebote überhaupt.
Connect – Netzwerk für Künstler
Apple hat in Apple Music auch gleich ein Netzwerk für Künstler eingebaut, darauf können diese die neusten Tracks, Photos, Lyrics oder auch Remixes posten und das so mit einer grossen Community teilen. Dabei können auch andere Dienste einbezogen werden. Ganz wichtiger Punkt finde ich dass auch Musiker ohne Vertrieb mitmachen können, um ihre Songs an den Mann zu bringen.

Apple Music interagiert mit Siri
Besonders cool fand ich die Interaktion von Apple Music mit Siri. So wurde während der Keynote zum Beispiel von Siri verlangt die Top 10 Musik von 1982 zu spielen und nach wenigen Sekunden hat Apple Music genau das getan. Das funktioniert mit allerlei Ansagen und persönlichen Wünschen.
Preise und Verfügbarkeit
Apple Music wird für 9.99$ pro Monat angeboten, die ersten Monate zum Testen sind dabei gratis. Spannend ist das Familienpaket für bis zu 6 Personen für 14.99$ pro Monat. Apple Music wird ab dem 30.Juni in über 100 Ländern mit iOS 8.4 ausgeliefert.
Achtung! Apple Music wird auch für Windows und Android gegen Ende Jahr erscheinen!
Beats 1 und Künstler-Followen bei Connect ist kostenlos ohne Abo möglich.
Fazit
Apple Music könnte mich so richtig überzeugen, will es zuerst sicher ausprobieren aber könnte sein dass ich demnächst mein Spotify Abo künde. Wie siehts bei euch aus?
ommentare
Connect und die Musik Video Funktion finde ich echt genial. Vor allem da man sich ja fast nirgends mehr Musik Video angucken kann.
Der Familienpreis ist auf jeden Fall interessant…ich teile mit meiner Tochter einen Spoti Account, nun kommt noch der Sohn dazu…wenns brauchbar ist, sind die Tage meines Spotify Accounts gezählt.
Sehe ich genauso – wenns etwas taugt, werde ich mich wohl von Spotify verabschieden.
Ich bleibe bei Google Play Music 😉
Ich werde es bestimmt auch ausprobieren, aber ich habe auf Spotify über 1200 Songs in den Favoriten und mehrere Playlists… ein Wechsel wäre da schmerzhaft.
Aber mich nervt bei Spotify dass immer wieder Songs verschwinden oder gewisse Songs nicht verfügbar sind, da hat Apple mit iTunes sicher einen Riesen-Vorteil…
Matthias wenn Apple schlau ist bieten Sie ein Tool an um die Favoriten und Playlists von anderen Anbietern, namentlich Spotify oder Deezer zu “migrieren”, also zumindest die Titel abzugleichen welche bei iTunes auch im Angebot sind.
Ob bei Apple das Problem mit dem verschwinden von Songs nicht auch passieren wird kommt ganz auf die Vertragsverhandlungen an bzw. in ein paar Jahren bei den Vertragsverlängerungen mit den Plattenlabeln. Aber ich denke Apple ist da in einer guten Position. Langfristig wird die Strategie wohl sein, das man versucht Künstler direkt über ihre eigene Plattform zuvermarkten ohne Labels dazwischen, hat man mehr Einfluss und auch mehr Marge.