Ich bin Hans.
Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten. Das sind Themen wie Gadgets, Smart Home, Elektroautos, Erneuerbare Energien und vieles mehr...
Ich nannte schon damals die Parrot AR.Drone mein Eigen und hatte mit der zweiten Version eigentlich richtig viel Spass. Das war quasi mein Einstieg in die richtige Multicopter Welt, die dann mit dem kürzlich gekauften DJI S900 den bisherigen Höhepunkt fand. Aber so für kleine Spass-Flüge im Garten oder sogar im Haus sind die Dinger natürlich zu gross und da gibt es mittlerweile einiges an kleinen Quadcoptern auf dem Markt. Ich hatte mal zwei Tage einen Nano-Quadcopter, der aber mangels Qualität schnell nicht mehr flugtüchtig war und jetzt habe ich mir eine MiniDrone von Parrot zugelegt. Die Parrot MiniDrones Rolling Spider verspricht nämlich einiges für die kompakte Bauweise:
Vor dem Erstflug musste ich den Rolling Spider erst einmal in Betrieb nehmen, dachte ich zumindest. Ich hatte in per microUSB einfach mal geladen gehabt und zur Sicherheit die seitlichen Rollen als Schutz angebracht. Danach habe ich einfach meine FreeFlight 3 App gestartet und nicht wie damals bei der AR.Drone musste ich WLAn wechseln und mich am Hotspot der AR.Drone anmelden, sondern die App erkannte sofort das passende Gerät und stellte die Verbindung her. Sehr geil, selten so unkompliziert ein Device verbunden. Der Grund liegt in Bluetooth Smart, sehr cool!
Na dann, losfliegen! Die Steuerung ist ziemlich einfach und auch an die grossen Modelle angelehnt. So wird mit zwei Daumen gesteuert, der Linke kann durch Schieben die Höhe ändern und die MiniDrone an Ort und Stelle drehen, der Rechte ist für Schub zuständig. Das heisst wenn der Daumen auf den Punkt tippt, kann man durch neigen des Smartphones in die entsprechende Richtung fliegen.
An der Parrot MiniDrone Rolling Spider ist zwar eine Kamera verbaut, aber deren Qualität lässt zu wünschen übrig. Sie ist fix nach unten gerichtet und im Body der MiniDrone, kaum sichtbar, verbaut. Es geht hier auch kam darum hochwertige Aufnahmen zu machen, wohl eher als Spass und nettes Zusatzfeature gedacht. Folgender Screenshot zeigt die Qualität:
Der Rolling Spider ist nicht mit einem richtigen Multicopter mit eigener Funke zu vergleichen, er ist eher ein kleines Spass-Gadget dass den Zweck erfüllt. Anfangs hatte ich etwas Mühe damit warm zu werden, aber dank den Rollen kann man den kleinen Quadcopter problemlos drinnen fliegen. Finde ich ziemlich gut, denn einerseits schützt es die Rotorblätter des Rolling Spider (Ersatz wird leider keiner mitgeliefert) und andererseits auch Einrichtung und Personen. Ich muss sagen mit dem Rolling Spider hatte ich deutlich mehr und länger Spass als mit den ultrakompakten NanoQuads, welche zusätzlich auch noch sehr heikel sind. Die Akkuladung reicht für 5-10 Minuten Flugspass, aber das reicht jeweils auch und dann kann man sich wieder seriöser Arbeit widmen und die MiniDrone aufladen.
Die Parrot MiniDrone Rolling Spider ist ein kleiner Fun-Quadrocopter, der seinen Zweck erfüllt. Anfangs musste ich mich etwas rantasten aber danach habe ich meinen Gefallen daran gefunden. Besonders der stabile Aufbau des kompakten Fliegers und die abnehmbaren Rollen sehe ich als grosse Pluspunkte. Die Reichweite ist auf rund 20m limitiert, was auch Sinn macht und der Freude nichts nimmt. Definitiv ein kleines Spass-Gadget für die (Männer-) Freude zwischendurch…
Die Parrot MiniDrone Rolling Spider gibt es für 129.95CHF zu kaufen.