05. November 2014
3 Minuten zu lesen

Fiio Testbericht Serie: Teil 2 – Digital-Analog-Wandler

Fiio E10 KE17

Im letzten Bericht hatte ich drei Verstärker von Fiio vorgestellt. Heute möchte ich euch zwei Digital-Analog-Wandler vorstellen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Den Fiio E10K und den Fiio E17, beide arbeiten als USB-Soundkarte und erfüllen verschiedene Anforderungen:

Fiio E10K

Der Fiio E10K (99.- CHF) ist im Prinzip eine externe USB-Soundkarte. Der DAC (Digital-Analog-Converter) unterstützt bis zu 24Bit/96kHz. Einige Leute würden an dieser Stelle bemängeln, dass sie lieber einen 24Bit/192kHz DAC hätten. Ob eine Aufnahme nun mit 96kHz oder 192kHz wiedergegeben wird ist allerdings (mit Ohr und Messgerät) nicht zu unterscheiden. Das gleiche gilt für 16Bit- und 24Bit-Aufnahmen. Wer mehr über Musikformate erfahren möchte, kann sich hier weiter informieren. Mit maximal 200mW an 32Ohm hat er etwas weniger Power als der E11K und seine Ausgangsimpedanz beträgt 1 Ohm. Wie üblich für Fiio Geräte lässt sich der Gain verändern und der Bass per Schalter anheben. Der Fiio E10K ist zwar schön klein und handlich, hat aber keinen Akku. Er bezieht seine benötigte Leistung direkt über den USB-Anschluss. Zusätzlich zu einem soliden Aluminiumgehäuse, hat der E10K einen analogen ‚Line Out‘ und einen koaxialen digitalen Ausgang.

Fiio E10K - externe USB Soundkarte

Fiio E10K – externe USB Soundkarte

Fiio E17

Der Fiio E17 (179.- CHF) ist eigentlich auch nur eine externe Soundkarte, allerdings ist er wesentlich vielfältiger als der E10K. Die wichtigsten Unterschiede sind, dass er einen Akku und eine kleine Anzeige hat. Diese Anzeige ist auch nötig, denn im Gegenzug zu allen vorherigen Geräten, kann man beim E17 die Maximallautstärke begrenzen, die links/rechts Balance und den Gain verändern.  Die Balance lässt sich in 2dB-Schritten bis auf je +10dB verstellen. Der Gain kann frei zwischen 0dB , 6dB und 12dB gewählt werden. Typisch für Fiio-Geräte war doch der Bassboost. Was hat der E17 hier zu bieten? Beim E17 lassen sich die Höhen und der Bass individuell anheben oder absenken. Auch hier stehen uns wieder 2dB-Schritte von -10dB bis +10dB zur Verfügung. Wer sehen möchte, wie der Bass- oder Treble-equalizer in den Frequenzgang eingreifen, kann das hier tun.

Fiio E17

Portabel ist der E17 auch. Er passt perfekt in eine Hosentasche und die Tasten können mit dem Hold-Button blockiert werden. Nebst dem Mini-USB Eingang hat der Fiio E17 noch einen optischen Eingang über den USB-Eingang kann bis zu 24Bit/96kHz dekodiert werden, über den optischen SPDIF-Eingang 24Bit/192kHz. Einen analogen 3.5mm Eingang besitzt das Gerät sogar noch. Bei einer Ausgangsimpedanz von unter 0.3Ohm bringt der Fiio E17 220mW an 32Ohm.

Der Fiio E17 lässt sich in den E09K docken.

Der Fiio E17 lässt sich in den E09K docken.

Fazit

Abgesehen davon, dass der E17 einen Mini-USB anstelle eines Micro-USB Eingangs hat, finde ich ihn einen der besten Fiio Produkte. Die weitere Möglichkeit ihn dann noch in den E09K docken zu können  ist einfach nur noch genial. Mit dem E09K hat man dann für 339CHF eine Kombo eines Desktop-Kopfhörerverstärkers mit DAC die in Sachen Funkionalität, Flexibilität und Features Geräte mit dem doppelten Preis locker schlägt.

Den Fiio E10K gibt es für 99.- CHF zu kaufen, der Fiio E17 mit etwas mehr Funktionalität und Komfort für 179.- CHF und die passende Verstärker-Dock E09K für 159.- CHF.

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