Sonos Play 1 ReviewIch wollte schon seit längerem eine gute Lösung für den Musikgenuss zu Hause, möglichst kabellos, universell und per Smartphone steuerbar. So habe ich schon vor einigen Jahren mit Logitech Squeezebox Geräten angefangen und wurde aber nie ganz glücklich damit. Später hat dann auch Apple Airplay auf dem Markt gebracht und viele Lautsprecher haben das Protokoll unterstützt. Schlussendlich wollte ich es mir aber nicht nehmen lassen, die überall gelobten Sonos-Geräte auszuprobieren und ich habe mir eine Sonos Play:1 und eine Play:3 zugelegt. Im folgenden mein Testbericht zur Play:1, welche relativ neu auf dem Markt ist.

Sonos Play 1 Details

Features

Der Play:1 ist der kleinste und günstigste Lautsprecher in der Sonos-Familie. Dafür musste auch platz- und kostenmässig etwas gespart werden und so finden sich im Gehäuse “nur” zwei Lautsprecher, anstatt der üblichen vier. Der interne Klasse D Verstärker versorgt dabei den 3.5″ Mitteltöner und den kompakteren Hochtöner mit Leistung, ganz schön viel Technik in der Kiste. Dank der geringen Grösse ist er fast überall einsetzbar und auf Grund seiner Feuchtigkeitsbeständigkeit macht er auch vor dem Badezimmer nicht halt. An der Rückseite befindet sich nebst dem Ethernet-Anschluss auch eine Wandhalterungsbohrung mit einem 1/4″ Gewinde, damit kann man sich auch gut 1-2 Sonoy Play:1 an der Wand montieren.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme bei einem Sonos Gerät ist vorbildlich einfach, da habe ich wirklich gestaunt.In meinem Fall hängt die Sonos Bridge (welche es bis Ende Jahr gratis als Zugabe beim Sonos Kauf gibt) am Netzwerk und auf der App (PC oder Smartphone) füge ich ein neues Device hinzu und muss dieses nur noch per Knopfdruck einbinden. Einfacher geht es nicht.

Wie man ein Sonos System einrichten und sich Soundquellen zusammenstellt erkläre ich in einem weiteren Beitrag!

Sonos iPhone App

Verarbeitung & Sound

Das Kriterium Sound war für mich besonders wichtig, ich habe mich bewusst erstmal für den Play:1 und Play:3 entschieden um zu sehen was die “Kleinen” zu leisten vermögen, denn aufrüsten kann ich ja dann immer noch. Der Play:1 hat mich schon beim auspacken erstaunt, denn er bringt knapp 2kg auf die Waage bei der kleinen Baugrösse von 12x12cm auf 16cm Höhe. Die Verarbeitung einfach top, sehr schönes Design, minimal, kein unnötiger Schnickschnack und auf das nötigste beschränkt – sehr sehr schön! Vor allem hat mir das rundherum Gitter aus Metall sehr gefallen, rein optisch finde ich den Play:1 edler als die beiden grösseren Brüder.

Erstaunt war ich auch vom Sound des kleinen Play:1 Lautsprechers, denn was da rauskommt ist muss sich nicht verstecken. Bis zu mittlerer Lautstärke gibt der Sonos Play:1 ein klares Klangbild ab und das mit einem doch eher ausgeprägten Bass. Erstaunlich bei der Baugrösse, für den normalen Betrieb zum Musik hören oder auch nur für den Hintergrund absolut perfekt, wer gerne sehr laut Musik hört oder den Play:1 bei einer Party verwendet will, der sollte sich entweder zwei solche installieren und sie als Stereo-Paar konfigurieren oder zu einem grösseren Bruder greifen. Aus meiner Sicht steht der Play:1 dem Play:3 bei normalem Musikgenuss in nichts nach, wer aber gerne Stereo hört oder etwas lauter sollte zum Play:3 greifen oder sich zwei Play:1 zulegen – was wohl die bessere Option wäre. Versteht mich nicht falsch, die Soundwiedergabe ist bei leiser als auch bei fast bis zum Anschlag gedrehter Lautstärke sehr gut – nur ganz oben fehlt das gewisse etwas, wobei dieser Bereich bei mir eigentlich nicht zum Zug kommt.

Praktisch ist der Play / Pause Knopf nebst den Lautstärkereglern
Praktisch ist der Play / Pause Knopf nebst den Lautstärkereglern

Bedienung

Die bisherigen Sonos Geräte hatten immer eine Lauter-, Leiser- und eine Mute-Taste, das hat sich mit dem Play:1 geändert, denn die bisherige Mute-Taste bekommt mit der Einführung des Play:1 eine neue Funktion spendiert: Play/Pause. Ein idealer und perfekter Ersatz aus meiner Sicht, denn mit doppelten Druck der Taste springt die Wiedergabe zum nächsten Titel. Übrigens werden auch “alte” Geräte mit dieser Funktion dank Firmware-Update nachgerüstet.

Die Bedienung über App und Computer erkläre ich gerne in einem weiteren Beitrag. Die Kontrolle über das Sonos Soundsystem hat man von praktisch überallher und ich bin extrem begeistert!

Sonos Play 1 - Wandhalterung und Ethernetbuchse an der Rückseite

Fazit

Der gute Ruf der Sonos vorauseilt ist nicht unbegründet und Sonos hat auch mich sofort nach dem Einrichten und erstem Testhören überzeugt. Der Play:1 selbst sieht einfach sehr schön aus und macht sich als Stereo-Paar sicher auch extrem gut im Wohnzimmer. Dank der wasserfestigkeit habe ich ihn auch schon im Badezimmer ohne Probleme genutzt und das Wechseln des Standorts ist extrem einfach. Einfach Stromkabel raus, Position ändern und wieder einstecken. Das war es schon, nach kurzer Zeit ist der Sonos Play:1 wieder ready! Genial!

Aktuell gibt es den Sonos Play:1 im Sonderangebot mit einer gratis Bridge! Sprich ihr kauft euch einen Play:1 und erhaltet die Bridge gratis dazu, damit erstellt ihr euer Sonos-Wireless-Netzwerk und müsste den Play:1 nicht am Ethernet anschliessen. Die Aktion ist noch gültig bis Ende Jahr, die Play:1 gibt es für 269.- CHF bei DataQuest.

Hans
Autor

Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

ommentare

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    Das Problem mit Sonos ist, dass man nach Anschaffung einer Art Sucht verfällt und überlegt, wo man denn noch welche aufstellen könnte – ansonsten – 110% agreed. 😉

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    Frage: Kann Sonos mit mehreren unterschiedlichen Devices bedient werden, die die App installiert haben? So von wegen Familientauglichkeit. Wäre schade, wenn nur eine einzige Person im Haushalt mit ihrem Device Sonos bedienen könnte.

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      Hi Erik,
      ja, das ist möglich – ich selber habe die App auf allen meinen Geräten (iPads, iPhone, iMac, MBA, etc) installiert und bediene es von allen Geräten, je nachdem welches gerade vor mir liegt …
      VG, Erik 🙂

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