Feedly

Bekanntlich schliesst der Google Reader seine Tore und das schon bald. Ab dem 1.Juli wird der populäre Dienst von Google geschlossen, wenn auch die Gründe für mich nicht ganz nachvollziehbar sind. Wie dem auch sei, ich habe euch schon einmal gezeigt wie ihr eure Daten aus dem Google Reader exportieren könnt und später auch einige Alternativen vorgestellt, um RSS Feeds zu lesen.

Warum Feedly?

Meine Wahl für einen alternativen Reader fiel auf Feedly. Das hat einige Gründe, einerseits ist der Dienst kostenlos, er bietet eine einfache Migration an, es bestehen bereits Android und iOS Apps, sowie ein nettes Browser-Interface und ganz wichtig für mich, in Zukunft will man ein offenes API einführen. Heisst das die Chancen gut stehen, dass Feedly auch bald von weiteren Tools unterstützt wird, ich hoffe auch Reeder bekennt sich irgendwann dazu.

Feedly geht in die Cloud
Feedly geht in die Cloud

How To: Google Reader zu Feedly

Das geht kaum einfacher, dazu einfach Feedly besuchen und auf den blauen Button “Import Your Google Reader” klicken. Danach muss man sich noch bei Google einloggen falls man dies nicht schon getan hat und Feedly holt sich alle Abos rüber. Zukünftig kann man sicher immer über das Google Login bei Feedly anmelden.

Import Google Reader to Feedly
Import Google Reader to Feedly

Das war es dann eigentlich schon, eure bisherigen Abos sind dann bei Feedly eingenistet und ich habe mich gleich ein wenig ans Organisieren gemacht. Denn erfreulicherweise kann man Abos in Katerogieren sortieren und so auch etwas nach Interessengebiet die News abfragen. Toll!

Fazit

Feedly tut was es soll, ist kostenlos und sieht auch ganz gut aus. Für mich passt die Lösung und ich werde wohl bei Feedly bleiben. Wie verwaltet ihr zukünftig eure Feeds? Ich bin auf eure Vorschläge und Lösungen gespannt!

Autor

Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

ommentare

  1. Feedly ist auch bei mir das Mittel der Wahl. Positiv überrascht hat mich die saubere Integration von verschiedenen anderen Webdiensten wie IFTTT, Pocket und die üblichen SocialMedia-Netzwerke.

  2. Bei mir ist es auch Feedly. Wichtig für mich ist die Wahl des Clients und die Synchronisation zwischen den verschiedenen Geräten und Clients. Dies läuft bis jetzt ja ganz schön.

  3. Hab Feedly schon lange benutz, schon vor dem bekannt werden das der Google Reader die Licher löscht. Bin dann aber wieder auf den Google Reader umgestiegen da ich diesen mit gReader (Android App) synchronisieren kann. Später wurde in gReader die Integration von tt-rss bekanntgegeben. Bin dann auf eine selbst gehostete Lösung von tt-rss umgestiegen. http://tt-rss.org/redmine/projects/tt-rss/wiki

    Da sich nun auch Feedly mit gReader synchen lässt und eine Webansicht (ohne Browser Erweiterung) bereitsteht wollte ich in den letzten Tagen wieder auf Feedly wechseln.

    Leider bietet Feedly keinen (Upload)-Import von anderen Diensten. Der Google Reader aber schon, nun wollte ich die Feeds importieren.

    Doch leider werden die Feeds nicht in Feedly übernommen. Muss ehrlich sagen, bin jetzt ein wenig entäuscht. Von Hand werde ich sicherlich nicht alle eintragen.

  4. Würde sofort auf Feedly umsteigen. Was mir aber gar nicht passt, ist dass man kein separates Login erstellen kann. Ich will doch Feedly nicht meine Google-Account-Daten zukommen lassen. Finde ich sehr bedenklich und unseriös.
    Werde den 1. Juli abwarte, ob es immer noch so ist, ansonsten werde ich wahrscheinlich einen separaten Google-Account erstellen, damit ich mit Feedly arbeiten kann (ist ja auch doof). Oder aber, einen anderen RSS-Dienst nutzen.

    • Feedly erhält von Google nur die Daten denen du beim Login zustimmst. Das ist soviel ich mich erinnere die E-Mail Adresse, Vor- Nachname und die Berechtigungen auf den Google Reader.

      Im gross und ganzen sind das nicht mehr Infos als Feedly selbst verlangen würde, falls man direkt einen Account erstellen könnte.

      Auf den Inhalt deines Postfaches, Surfverhalten ect. kann Feedly nicht zugreifen.

  5. Ich nutze Feedly schon ein paar Monaten und bin sehr überzeugt von dem Dienst. Vor allem die verschiedenen Darstellungen der Feeds find ich gut. Google Reader selber hat mir nie so gut gefallen, ein Reader den ich jahrelang benutzt habe, war Netnewswire.

  6. Entgegen dem allgemeinen Trend auf Feedly zu wechseln, habe ich mich für Feedbin.me entschieden. Gründe waren eher softe:
    – Ich zahle für den Dienst, bin also der Kunde (kein VC wie aktuell bei Feedly) –> Preis ist mit 30.-/Jahr noch human.
    – Exportmöglichkeiten sind mW bei Feedly noch nicht gegeben?

    Was ich noch vermisse, ist die Reeder Unterstützung auf dem iPad 🙂 Das scheint bei allen Diensten noch der Wunsch zu sein 🙂

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