Eieruhr als GoPro Steuerung

Nach meinen Berichten zu den beiden Motion Control Einheiten bei Kickstarter, dem Astro und dem Radian kam mir plötzlich wieder die Erinnerung das ich mal was tolles im Eigenbau gesehen hatte. Genau, es war doch mit einer simplen Eieruhr gelöst und ich hab es damals bei Gunter gesehen.  Cool dachte ich, das Ganze kostet ja wenig und das will ich mir jetzt auch bauen:

GoPro Motion Control Panorama Eigenbau

Ich habe mir also eine Magnetische Eieruhr aus Edelstahl gekauft und diese mit einem der 3M Klebepads der GoPro bestückt. Das wars dann eigentlich schon, jetzt habt ihr einen Motion Control Panorama Kopf der sich maximal um 360° in einer Stunde dreht. Mit einem Aufnahme Intervall der GoPro 2 von 0.5s, 1s oder 2s gibt das ganz schöne Timelapse-Videos mit einem Schwenk. Wer noch schneller Drehen möchte kann zwei Eieruhren aufeinanderkletten und erreicht damit die doppelte Geschwindigkeit. Zu kurzen Illustation wie das Ganze in der Praxis ausschaut hier ein schnelles Video aus dem Garten:

Es ist wirklich ein günstiges und einfaches Unterfangen eine Eieruhr mit einer GoPro-Halterung auszurüsten und dabei kriegt man auf eine simple Art und Weise etwas Bewegung in Timelapse Aufnahmen. Wie findet ihr diese Lösung oder was setzt ihr für etwas Bewegung in Zeitraffer Aufnahmen ein?

Hans
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Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

19 Comments

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    Die Eieruhr ist super für eine schnelle Timelapse. Allerdings immer nur in eine Richtung, es sei denn man dreht sie um. Dann hat sie halt keinen Magnetfuss mehr, aber mit Doppelklebeband gehts auch.

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    Hi, danke für die Verlinkung! Ich empfehle, nach 120min Eieruhren (Timer) ausschau zu halten, die ermöglichen deutlich praxisnähere und sanftere Schwenks, sind aber etwas schwieriger zu bekommen (Ebay schauen!)

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    Echt cool. Solltest du schon fast ein Kickstarter-Projekt draus machen ^^ Musst dann ja niemandem sagen dass es ne Eieruhr ist und programmierst noch ne App zur Berechnung des Drehwinkels dazu für alle dies genau wissen wollen ^^

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    Willkommen bei den Eieruhrusern 😉 Der Riesenvorteil der Dinger ist natürlich, dass klar ist, wann das Video fertig ist – dann klingelt es.

    Einen Nachteil haben sie aber auch, schon leicht schwerere Kameras überfordern schnell den Drehmechanismus. Vermutlich treffen die Astro Leute genau da den Markt. Ich bin gespannt, ob sie das Projekt wirklich durchbekommen.

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    Stephan Schramm Reply

    Ansonsten gibt es eine fast baugleiche Eieruhr bei Ikea (Deutschland). Mich hat Gunter auch infiziert. Erst die goPro und nun Timelapse. Empfehle auch die Software für LR von Gunter. Einfach mal auf seiner Homepage schauen. Link ist ja im Artikel.

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    Walter Rutschi Reply

    Hallo, miteinander!
    Über längere Zeit habe ich das Web nach einer Eieruhr abgesucht die eine Umdrehung in 3- 6 Minuten schafft. Da ich Bergsteiger bin, und nicht eine Stunde auf dem Gipfel verbringen kann, auf schweres Material verzichten muss, und mit Batterien bei längeren Unternehmungen mit dem laden eh schon kämpfen muss, schien mir die Eieruhr ideal.
    Bei Migros (Schweiz) gekauft, demontierte ich das Glas, den Boden, und studierte das Getriebe. Da war eine Hemmung mit 15 Zähnen. Nach dem lösen der 3 Mütterchen, demontierte ich die Spindel, und schnitt mit der Schere auf der einen Seite 6, auf der andern 7 Zähne ab.
    Zusammengebaut ergab dies für eine Umdrehung 8 Minuten. Im Gehäuseboden habe ich einen Schwenkkopf angebaut, der auf alle gängigen Stative, und auch auf meine Leki/Sierra Bergstöcke passt die ich immer dabei habe. Oben drauf für meine GOPRO die Klebehalterung gerundet.
    Wegen Regenwetter die Stöcke an einen Stuhl geklebt, die Uhr in die horizontale gerichtet, die Kamera leicht nach unten geschwenkt, habe ich den erste Dreh gemacht. Die Distanzen sind natürlich nicht gross, und beim betrachten war ein ruckeln zu sehen.
    Wie dies in den Bergen aussieht, wo die Distanzen massiv grösser sind, weiss ich noch nicht, aber nächste Woche werde ich das noch testen, und wenn ich ab kommendem Samstag für 6 Tage unterwegs bin, habe ich das Teil sicher dabei.

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