24. April 2012
< 1 Minuten zu lesen

Preisvergleich der aktuellsten Cloud-Dienste: Dropbox, Google Drive, Skydrive, iCloud & Wuala

Vor wenigen Minuten habe ich noch über die neuen Cloud-Dienste Google Drive und Microsoft SkyDrive berichtet. Das ist alles ganz spannend, doch sind die Preise teils in Schweizer Franken, dann wieder in US-Dollar, dafür aber pro Monat statt pro Jahr gerechnet. Schluss damit!

Hier die Übersicht der aktuellsten Cloud-Dienste und deren Preispläne bis zu 100GB:

Preisvergleich Cloud-Dienste

Preisvergleich Cloud-Dienste in Jahreskosten pro GB (US-$)

Preisvergleich Cloud-Dienste in Jahreskosten pro GB (US-$)

Preispläne der Cloud-Dienste

Speicher [GB] Google Drive Microsoft SkyDrive Dropbox Apple iCloud Wuala
2 gratis
5 gratis gratis  gratis
7 gratis
10 10$/J
20 10$/J 20$/J 39$/J
25 29.88$/J 100$/J
50 25$/J 99$/J  79$/J
100 59.88$/J 50$/J 199$/J  129$/J

Fazit

Wie man sieht haut Microsoft mit dem Preis ganz schön tief rein während Dropbox noch oben auf schwimmt. Beeinflusst dieses Diagramm euren Entscheid bei der Wahl eurer Cloud?

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32 Comments

  1. Man

    Klasse Übersicht. Das ist mal echter Mehrwert in einem Blog. Nicht wie viele andere nur die Nachricht das zehnte mal aufgewärmt. Super gemacht. Bin das erste mnal hier und schau mir mal den Rest des Blogs an.

    Grüße
    Mani

  2. N-Rico

    Ich finde die Übersicht gut, wenn man die normalen Gebühren betrachtet, die man für sofortige Erweiterung des Speichers bezahlen müsste.

    Aber man kann hier einen Punkt NICHT berücksichtigen: Dropbox bietet auch sehr oft Aktionen an, bei denen man kostenlos Speicher erwerben kann. Statt 2GB sind es bei mir schon knapp 10, bei vielen ging schon wensentlich mehr.

    Inwiefern Google und Microsoft diese Aktionen pro Jahr anbieten und in welchem Rahmen, wird sich zeigen.

  3. Roger

    Schöne Zusammenstellung, aber bei der iCloud hat’s einen kleinen Fehler drin. Die $100 gelten für 50GB, anstatt 25GB. Damit ist die iCloud genau sogar noch $1 teuerer wie Dropbox.

  4. Stefan

    Interessante Grafik, vielen Dank!

    Die «Neuen», sprich Google und Microsoft, müssen Kunden ja über den Preis gewinnen, Dropbox ist schon zu verbreitet, als dass Kunden «einfach so» wechseln würden.
    Antesten werde ich die anderen sicher auch mal, insbesondere wie es mit Fotos und deren Freigaben aussieht (bei Dropbox so lala…)

  5. Guido

    DropBox war mir bisher aufgrund der Features trotz des Preises am liebsten. Weil die aber bei 100GB aufhören und ich eigentlich bald mehr Daten (Rohdaten von Fotos) darüber syncen und sichern möchte, hört’s bei mir wohl bald auf mit DropBox – nach 100GB gibt’s den «Team»-Preisplan, der liegt bei $800/Jahr und damit _deutlich_ oberhalb der Schmerzgrenze.

    Also tschüssi DropBox. Ich wechsle wohl zu Google Drive, einfach weil das so wunderbar weiterskaliert und meine Daten sowieso fast alle schon bei Google lagern.

  6. Roger

    Ich nutze den 50GB Accoutn von Dropbox, da sind die Preise ja noch alle +/- gleich… ich könnte bei der Entwicklung nun auch vermuten, dass Dropbox sein Preismodell anpasst, um Konkurrenz-fähig zu bleiben…

  7. Lothar

    Super Übersicht, danke!

    Ich werde zur Zeit bei DB bleiben. Google, M$ + iCloude sind für mich ein absolutes No-Go. Dabei geht es mir nicht nur, aber auch, um die Macht dieser drei Firmen sondern auch um die Einsichtnahme der Amerikaner.

    • Heimo

      naja… Dropbox speichert deine Daten auch auf Amazon Servern in den USA. Zudem zeigt das Bsp. Instagram deutlich, dass Dropbox nicht bis in alle Ewigkeiten eigenständig bleiben muss…

      Aber bezgl. Macht dieser Firmen gebe ich dir Recht… Ist ein ziemlich zweischneidiges Schwert. Das Produkt ist nicht deren Service sondern wir als Nutzer.

      Werd mir wohl eh bald mal ein neues NAS zulegen. Synology bietet da ja auch einige gute Apps an, was mein bisheriges von Netgear leider etwas vermissen lässt.

    • Markus

      Hallo Lothar,

      Ich behaupte, dass trifft Dropbox genauso. Ich meine nicht, gehört zu haben, dass die Deine Daten in Südbayern speichern.
      Der einzige «good guy» im Bereich Datenschutz ist Microsoft (EU Model Clauses, DataCenter in Europa,…), vor allem deshalb, weil die Company sich wirklich dafür interessiert.
      Dropbox ist IMHO – auch im Licht der bisherigen Datenschutzpannen – das größte Risiko unter den vieren. Ich muss aber fairerweise dazu sagen, dass ich das in Summe bei allen für gering bis völlig irrelevant halte und man im Zweifel seine Daten ja verschlüsseln kann.

    • tubaner

      Dass Dropbox Truecrypt-Container synchronisieren kann ist wohl den meisten bekannt. Die Frage war ob das bei anderen Anbietern auch möglich ist. Und dazu hab ich bisher noch keine befriedigende Antwort gefunden – auch nach mehr als 5 Sekunden googlen.

  8. Lothar

    @basicthinking hat in seinem Blog keinen so übersichtlichen Vergleich, aber die Liste der verfügbaren Dienste ist wesentlich umfangreicher.

    Wenn du deine Grafik erweitern könntest und zusätzlich noch auf welchen Plattformen die Clients verfügbar sind, wäre es das Nonplusultra!

    So oder so super Vergleich, Danke für die Arbeit.

  9. jawoll

    Schöne Gegenüberstellung der bekannten Cloudspeicher-Dienste! Leider alles amerikanische Unternehmen. Da haben viele IT-Leute ein Problem mit dem Datenschutz.
    Es gibt übrigens auch lokale Anbieter, die zusätzlich auch etwas Serviceleistung mitgeben, damit die Cloud auch für kleinere Firmen oder Büros interessant werden kann. Wir überlegen gerade uns eine TrinityBox zu holen. (http://www.trinitybox.de)
    Das ist ein Anbieter aus München, den man im Zweifelsfall auch anrufen kann.

    Grüße

  10. linuxmed

    Etwas eigenartig, der Preisvergleich. Vergleicht Ihr vielleicht auch einen Fiat 500 mit einem BMW xyz, und entscheidet euch selbstverständlich für den Fiat?

    Wo liegt denn der Unterschied? Bei Wuala, vor einigen Jahren von einem Team der ETH Zürich entwickelt (jetzt bei LaCie), werden SÄMTLICHE (!) Dateien verschlüsselt (Public Key Verfahren, wie etwa auch im Bankverkehr verwendet) BEVOR sie den Comuter verlassen. So kann nicht mal mehr die Firma LaCie die Daten entschlüsseln falls das Passwort verloren ist!

    Gerade heute, nachdem wir eine gewisse Ahnung bekommen haben welche Daten von NSA und Konsorten gescannt und gespeichert werden, ist Verschlüsselung von oberster Priorität. Dabei muss eine Technik verwendet werden bei der NIEMALS ein Passwort per mail übertragen wird. Das bietet Wuala und grenzt den Dienst meines Wissens grundlegend von den andern erwähnten ab.

    • Hans

      Dann ist dir beim Lesen des Artikels ganz sicher aufgefallen dass er rund 1.5 Jahre alt ist, das zum Thema «Gerade heute, nachdem wir eine gewisse Ahnung bekommen haben welche Daten von NSA und Konsorten gescannt und gespeichert werden, ist Verschlüsselung von oberster Priorität. »

      Der Preisvergleich ist meines erachtens durchaus erlaubt und ob verschlüsselt oder nicht hängt doch auch immer von den Daten ab die du ablegen willst!

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