Google Music

Google MusicGoogle Music Beta wurde gestern verabschieded und Google Music ging in den USA online. Ich nutze den dienst seit längerem und jetzt geht es offiziell los. Folgendes gibt es zum Dienst zu sagen:

  • Google Music bleibt wie die Beta kostenlos
  • Ihr könnt 20’000 Songs auf Google Music über den Uploader speichern
  • Songs können auch gekauft werden, rund 13 Millionen Titel verfügbar (320kBit/s)
  • Witzig: Ihr könnt gekaufte Songs mit Freunden auf Google+ teilen, diese können den Titel einmal anhören.
  • Natürlich kann auch im Android Market Musik gekauft werden
  • Der Dienst ist momentan nur in den USA verfügbar, bei mir läuft er nach der Anmeldung aber auch Proxy oder VPN Umweg über die USA.

Spotify

spotifyGestern ist spotify offziell in der Schweiz gestartet. Dabei startet Spotify mit 3 Modellen für den Benutzer:

  • Spotify Free – gratis Musikservice, Streaming auf den Computer. Anfangs ist dieser werbefinanzierte Dienst für die ersten 6 Monate gratis, danach ist er auf 10 Stunden pro Monat begrenzt!
  • Spotify Unlimited – gratis Musikservice, Streaming auf den Computer. Keine Werbung und uneingeschränkter Zugang für  4,99 EUR bzw. 6,45 CHF pro Monat.
  • Spotify Premium – Keine Einschränkungen wie bei Unlimited, aber Musikbezug vom Smartphone oder anderen Geräten möglich, sowie Offline-Funktion und verbesserte Soundqualität. Für 9,99 EUR oder 12,95CHF pro Monat.

Ich habe einige Titel gesucht und den Service genutzt, aufgefallen ist mir das einige Deutsche und Schweizer Künstler noch im Katalog fehlen.

Fazit

Es tut sich gerade richtig was in diesem Sektor, leider sind wir in der Schweiz immer etwas benachteiligt. Während Services in den USA starten, klappt das bei uns meist erst lange Zeit später. Die Services müssen sich halt den Länderspezifischen Musikrechten anpassen und hier ist die Schweiz kein einfaches Pflaster. Ich hoffe nach wie vor auf einen baldigen Start von iTunes Match in der Schweiz – wir dürfen gespannt sein. Die Konkurrenz belebt jedenfalls das Geschäft…

Autor

Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

ommentare

  1. Ich bin ja öfter mal der “Advocatus diavoli”, so auch jetzt. Ich will natürlich deine Euphorie nicht bremsen, aaaber:

    1) Ihr könnt 20’000 Songs auf Google Music über den Uploader speichern

    20000 (und mehr) Songs passen lockerst auf eine 2,5″ USB HDD – wiieeso sollte ich die iwo hochladen. Wenn ich so gerne überall Musik höre, nehme ich die kleine HDD eben mit.

    2) Songs können auch gekauft werden, rund 13 Millionen Titel verfügbar (320kBit/s)
    3) Natürlich kann auch im Android Market Musik gekauft werden

    Na, KAUFEN kann ich Musik allüberall, sogar noch auf CD – teurer ist die dann auch nicht…

    4) Der Dienst ist momentan nur in den USA verfügbar, bei mir läuft er nach der Anmeldung aber auch Proxy oder VPN Umweg über die USA.

    Bißchen umständlich, oder?

    Ich gebs gerne zu: der absolute Fan von “Musik am Comp hören” bin ich nicht – genausowenig wie von “fotografieren” mit einem Smartphone. Musik gut hören kann man mit der Stereoanlage, fotografieren mit einer Kamera.

    Ich will dich (und andere) natürlich nicht abhalten, den Dienst zu nutzen (könnt ich ja auch garnicht) – aber so´n RIESENvorteil sehe ich da einfach nicht drin.

  2. Spannende Punkte von dir JürgenHugo, nur bremst du keine Euphorie mit deinen Punkten, da wie du selber sagst: 1. die Musik zuhause auf deiner Stereoanlage hörst 2. Musik sowieso lieber auf CD kaufst, und dann zeitsparend rippst falls nötig und 3. Den Sound am liebsten per 2.5″ HDD transportierst. Der Service ist also für dich komplett “nicht”-zugeschnitten.

  3. Also um ehrlich zu sein versteh ich diesen ganzen Hype um solche Dienste nicht… Das ist doch nur noch unpraktisch, davon hab ich so gut wie gar keinen Vorteil, aber einen Haufen Nachteile…

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