LG Optimus 3D TestberichtZwei Wochen lang durfte ich das LG Optimus 3D (Amazon) testen und ist damit das zweite Android Smartphone mit 3D, nebst dem HTC Evo 3D, das ich in den Händen halten durfte. Das Optimus 3D wird in der Schweiz für rund 479.- CHF gehandelt, in Deutschland gibt es das Gerät für unter 400 Euro. Wie immer zuerst einige technische Daten für die Interessierten:

[grey_box]4,3″-3D-LCD-Touchscreen mit 16 Mio. Farben
800 x 480 Pixel Auflösung
1GHz Dual-Core Prozessor
8GB interner Speicher
1500mAh Akku
5-Megapixel-Kamera, Zweitkamera für Videotelefonie
3D-Videoaufnahmen mit Dual-Lens-3D-Kamera
WLAN 300 Mbps, HSPA (14,4 / 5,76 Mbps), Bluetooth 3.0[/grey_box]

Der 3D-Effekt auf dem Handy ohne Brille

Das dreidimensionale sehen auf dem Optimus 3D wird durch ein Filter auf dem Glas erzeugt, so dass linkes und rechtes Auge ein eigenes Bild sehen. Dafür müsst ihr aber mit dem richtigen Abstand – von Auge zum Bildschirm – das Bild betrachten. Das 3D Bild sieht aber bei weitem nicht so scharf und sauber aus wie die 2D-Darstellung – ist aber vergleichbar mit dem HTC Evo 3D. Im 3D Menü kann man zwischen verschiedenen Funktionen die 3D unterstützen hin und her switchen, so könnt ihr eure 3D Filmchen zum Beispiel direkt auf Youtube laden. Die 3D Spiele machen Spass, das Rennspiel Asphalt 6 ist ganz witzig im 3D mode, meine Augen ermüdeteten aber relativ schnell. Doch diesbezüglich wird es wohl von Person zu Person unterschiedlich sein, wer im Kino keine Probleme hat wird wohl mit dem Optimus 3D glücklich!

LG Optimus 3D

Ganz cool sind die 3D Fotos auf dem Handy, der 3D Effekt hat mich bei Fotos mehr überzeugt als beim Evo 3D von HTC. Vor allem Indoor Bilder sahen mit starken 3D Effekten sehr gut aus und vermittelten ein starke räumliches Sehen, cool!

Verarbeitung und Bedienung

Das Optimus 3D ähnelt dem Optimus 2X sehr stark und fühlt sich von der Form, Verarbeitung und Gewicht auch gleich an. HDMI und microUSB-Anschluss stecken links oben neben dem Bildschirm und sind mit einer Abdeckung geschützt. Ich bin kein Fan von diesen fummeligen Plastikabdeckungen, die dann sowieso nach einem halben Jahr abfallen. Die abgerundeten Ecken lassen das Optimus 3D gut in der Hand liegen und die Bedienung mit einer Hand ist bei dieser Breite gerade noch möglich (zumindest mit meinen Händen). Hält man das Optimus horizontal kann man beim Fotografieren/Filmen mit einer Taste an der rechten Seite zwischen 3D/2D umschalten, finde ich ganz sinnvoll. Wenn man mit den Volume-Tasten auslösen könnte, wäre es perfekt.

LG Optimus 3D Rückseite mit 2-Linsen-Kamera für den 3D ModusBetriebssystem

LG Optimus 3D HomescreenDas Optimus 3D läuft mit Android Version 2.2.2 mit eigentlich der gleichen Oberfläche wie das Optimus Speed. Einziger Unterschied ist der 3D Space. Das Android System brauche ich nicht mehr gross zu erwähnen nach dem Beitrag zum Optimus Speed, es läuft auf dem 3D zügig und angenehm schnell, es gibt hier nichts zu meckern.

Woran das es liegt, dass er Akku nach einem Tag normaler Nutzung definitiv durch ist, weis ich nicht. Finde es etwas schade, wenn man das Handy einmal auf einer längeren Zugfahrt intensiver nutzen sollte, dürfte der Akku auch schon leer sein, bevor man wieder zu Hause ist.

Fazit

Auch hier bleibt mir wieder nur zu sagen, dass jeder für sich entscheiden muss ob er auf 3D im Smartphone setzen will oder nicht. Das Optimus 3D gehört hier zu den Vorreitern und bietet aber nebst 3D-Funktionalität ein solides Android Phone mit grossem Display und leistungsstarkem Dual-Core Prozessor. Insofern kann man sich also für 479.- CHF ein LG Optimus 3D kaufen und bekommt dafür ein Smartphone mit guter Ausstattung, zeitgemässer Technik und 3D quasi als Goodie obendrauf.

Autor

Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

ommentar

  1. Jetzt werde ich dir etwas (für dich evtl. erschütterndes) mitteilen: ich habe ein Motorola K1 von 2007 – und ich benutze das vielleicht 5x im Jahr… – und dann NUR zum reinen telefonieren.

    Das liegt fast immer zu Hause auf dem Sideboard, mitnehmen tu ich das fast nie (na, als ich 2009 2 Wochen im Spital war, da hab ichs schon dabei gehabt).

    Ich bin also die “optimale Zielgruppe” für deinen Artikel – weil ich 150% neutral bin. Und Sachen, wo man mit dem Finger auf Touchscreens langen muß und dann schöne Spuren sieht nicht so recht mag. Ich nehme mal an, auch bei o.a. Smartphone sieht man was…

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