Nach meinen Testberichten zu Popcorn Hours A-200 und A-210, dem Dune HD Max und zum Apple TV, folgt nun der Testbericht zu D-Links Boxee Box. Die D-Link DSM-380 wird auch in der Schweiz verkauft und kostet weniger als 280.- CHF. Die Boxee Box mit ihrem speziellen Design ist dafür ausgelegt, als Media Center alle möglichen Medien abzuspielen und das auf der Boxee Oberfläche, die als Weiterentwicklung von XBMC gilt. Was der kleine, schiefe Würfel alles leistet zeigt diese Liste der Hardware:

  • Intel Atom Prozessor
  • WLAN IEEE 802.11 n/g/b
  • 10/100 Mbit/s Ethernet
  • 2 USB 2.0 Anschlüsse
  • HMDI 1.3
  • Audioausgänge: optisch + analog
  • Auflösungen: 720p/1080p bei 30fps, 720i/1080i bei 60fps
  • SD und SDHC-Speicherkarten bis zu 32 GB
  • geniale Fernbedienung mit Tastatur auf der Rückseite, habe darüber bereits gebloggt.

Das OS – Boxee

Beim ersten Start verbindet man die Boxee gleich mal per WLAN (oder Ethernet) mit dem Internet, denn erst jetzt kann es losgehen. Man muss sich einen Boxee Account anlegen, später mehr dazu. Danach wird gleich mal das OS Update gestartet, solche Updates gibt es hier öfters und es ist ganz schön zu sehen, dass immer wieder daran gearbeitet wird. Jetzt erscheint die Boxee Oberfläche mit den Haupt-Icons: Fotos, Musik, Filme, TV Shows, Apps und Files. Unter Files kann man seine heimisch gespeicherten Mediadaten einbinden, ein Synology NAS wird da zum Beispiel sofort erkannt. Nach kurzer Angabe welcher Medientyp im Ordner steckt, holt sich Boxee die Daten wie Covers, Inhaltsangabe usw. aus dem Netz und das im Hintergrund, damit man weiter klicken kann.

Boxee stellt Medien immer schön mit Covers und Inhaltsangabe dar
Boxee stellt Medien immer schön mit Covers und Inhaltsangabe dar

Der Boxee Account, den man erstellt hat, dient vor allem dazu, Inhalte zu teilen. Man kann Social Media Accounts eintragen und kann sich auf der Boxee direkt empfohlene Videos z.B. aus twitter ansehen. Nach dem durchsuchen von euren Accounts könnt ihr auch sehen wer auch Boxee nutzt und Freundeslisten erstellen. Hier sieht man den grossen Unterschied von Boxee zu allen anderen Oberflächen, es geht vor allem um Sharing.

Dank den Apps die installiert werden können, habt ihr auch die Möglichkeiten auf noch mehr Inhalte zuzugreifen. Hier fehlt es aber klar an Inhalten für den deutschsprachigen Raum und an solchen für die Schweiz sowieso. Die Einbindung von SF Videoportal wäre hier natürlich absolut genial. News von CNN und die Möglichkeit endlich Netflix mit VPN auf einem System zu nutzen ist natürlich extrem toll und macht das Leben einfacher.

D-Link Boxee Box mit der genialen Fernbedienung
D-Link Boxee Box mit der genialen Fernbedienung

Die Bedienung der Box ist sehr intuitiv und macht Spass. Sie reagiert schnell und alles ist klar und übersichtlich dargestellt. Dank der genialen Fernbedienung mit einer QWERTY-Tastatur auf der Rückseite fällt das Eintippen noch leichter. Während der Wiedergabe kann man übrigens mit der Leertaste zusätzliche Optionen einstellen, wie Untertitel usw. Etwas als mühsam stellte sich für mich die Lautstärke des Lüfters raus, er läuft ständig ist meines Erachtens gut zu hören.

Wiedergabe-Test

Die Liste der unterstützen Formate der Boxee Box liest sich wie ein Buch, fast alles soll abgespielt werden. Ich habe die Boxee Box natürlich meinem Test der gängigsten Formate und Codecs unterzogen und darf die grosse Kompatibilität loben. Alle getesteten Formate wurden ohne weiteres abgespielt, wie ihr der folgenden Liste entnehmen könnt:

Container Codec Zeilen D-Link Boxee Box
mkv H.264 720 flüssige Wiedergabe
mkv H.264 1080 flüssige Wiedergabe
mov H.264 720 flüssige Wiedergabe
mov H.264 1080 flüssige Wiedergabe
ts MPEG-1/2 1080 flüssige Wiedergabe
m2ts MPEG-1/2 1080 flüssige Wiedergabe
avi MPEG-4 1080 flüssige Wiedergabe
DVD MPEG-1/2 576 flüssige Wiedergabe, Menü Erkennung bei Wahl des korrekten Files 

Boxee Box mit Remote

Fazit

Was soll man sagen, die Boxee Box kommt betriebsbereit für unter 280.- CHF zu dir nach Hause, einstecken und sie läuft. Das macht Spass und dank dem Sharing könnt ihr mit Freunden und Bekannten gute Inhalte teilen. Hier aber hackt es ein wenig, denn viele Benutzer von Boxee gibt es noch nicht, bekanntlich macht aber Sharing erst dann richtig Spass. Als Abspielgerät für heimische Dateien ist der kleine Würfel aber toll und wer des englischen mächtig ist und sich Filme gerne im O-Ton ansieht, dem empfiehlt sich Netflix auf der Box zu installieren. Alles in allem, ein tolles Gerät das funktioniert und ständig erweitert wird…

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Autor

Im März 2010 habe ich Technikblog ins Leben gerufen. Seither blogge ich mehrmals wöchentlich über technische Themen die mich faszinieren und im Alltag begleiten, das beginnt bei Smartphones, Computer, Gadgets, technischen Spielereien bis hin zu HowTo-Anleitungen und Testberichten zu Smart Home Einrichtungen und Elektrofahrzeugen.

ommentare

  1. War von D-Link zu erwarten, da die sonst auch immer ordentliche Ware produzieren. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Fangemeinde vergrößert 🙂

  2. Hallo,

    klasse Testbericht! Ich nutze das Apple TV 2G mit XBMC, aber so richtig rund läuft da noch nicht alles! Was mich zum Kauf des ATV2 bewogen hat, war, dass diese Box ohne Lüfter auskommt und somit absolut geräuschlos ist. Zu diesem Thema finde ich in Deinem Test leider gar keine Aussage.

    Wie sieht’s mit dem Thema Lautstärke aus?

    Danke und Gruß
    HoBo

  3. Hallo HoBo,

    hmm, also der Bericht hier handelt von der Boxee Box. Zum Thema Lüfter habe ich was geschrieben:
    “Etwas als mühsam stellte sich für mich die Lautstärke des Lüfters raus, er läuft ständig ist meines Erachtens gut zu hören.”

    Den Apple TV habe ich auch, bekanntlich läuft aber XBMC darauf nicht wirklich flüssig und ein Hack ist nötig.
    Daher nutze ich XBMC wie folgt: http://t.co/xfXZwSM

    Gruss

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