Testbericht: Sonos Connect:Amp – Sonos mit eigenen Lautsprechern

Sonos Connect AmpIch war nicht ein Sonos Fan der ersten Stunde, aber mittlerweile hat mich das Sonos Fieber gepackt und ich setze nach und nach immer mehr Lautsprecher von Sonos ein. Nebst zwei Play 1 (Test), habe ich auch einen neuen Play 5 der zweiten Version im Einsatz, eine Play 3 und aktuell noch eine Playbar zum Test im Gebrauch. Seit zweit Monaten nutze ich auch noch den Sonos Verstärker, warum und wo erfahrt ihr gleich hier.

Sonos Connect:Amp Features

  • Klasse D Verstärker mit 55 W pro Kanal.
  • Lüfterlose Bauweise ermöglicht lautlosen betrieb
  • Individuelle Klang- und Lautstärkeregelung für jeden Raum
  • Subwoofer-Ausgabe mit automatischem Crossover
  • Eingang: Analoger Eingang (Cinch) mit automatischer Erkennung.
  • Konnektivität: WLAN 802.11b/g und 2 Port Switch verbaut für LAN
Anschlüsse am Sonos Connect Amp

Anschlüsse am Sonos Connect Amp

Warum Sonos Connect:Amp?

In meinem Fall ein ganz einfacher Entscheid, denn es sind seit jeher zwei Lautsprecher unterhalb des verlängerten Dachs auf dem Sitzplatz vorhanden. Deren Kabel wurden bereits sauber durch die Aussenisolation ins Haus gezogen und waren ursprünglich bis hin zur Wand bei meinem TV gezogen, welche ich mit Steinverblendern überzogen hatte. Nun damals passierte mir ein kleines Malheur, ich musste neue Kabel ziehen und da sind mir die beiden Lautsprecherkabel für die Aussenspeaker beim Einziehen eingezogen worden und ich brachte sie nie wieder raus. Kürzlich bei der Installation von Loxone in meinem Keller habe ich dann den Ursprung der Kabel gefunden und somit kann ich die Lautsprecher wieder nutzen.

Die Wahl fiel schnell auf den Sonos Connect Amp, weil ich ja bereits viele Sonos Komponenten im Einsatz hatte und weil ich den Verstärker einfach im Keller platzieren kann, dort habe ich Strom und Ethernet, während die Lautsprecherkabel bereits nach Aussen geführt sind. Würde ich auf dem Balken unter dem Vordach Sonos Play 1 Speaker verbauen, müsste ich noch Strom dahin ziehen. Also habe ich mit dem Sonos Verstärker die ideale Lösung gefunden!

Sonos Connect Amp - Lüftungslöcher an der Oberseite

Sonos Connect Amp – Lüftungslöcher an der Oberseite

Sonos Verstärker im Einsatz

Ich habe den Verstärker platzmässig nicht mehr in mein Rack im Keller verbauen können, daher steht er jetzt darüber und ist trotzdem gut verstaut. Der Verstärker hat zwei Kanäle mit je 55W, also nicht die brutale Leistung die man sich vielleicht im Home Cinema Bereich wünsch, aber es reicht problemlos aus um den Garten, ein Wohnzimmer oder eine Garage zu beschallen. Die Soundqualität zu beurteilen ist für mich schwierig, die verbauten Lautsprecher sind sicher nicht die besten und ständig der Witterung ausgesetzt und ich habe sie nur mit dem Sonos Amp gehört bisher. Für mich stimmt es jedenfalls, ich bin ohne grossen Aufwand zu Musik auch auf der Terrasse gekommen.

Der grosse Pluspunkt liegt aber einfach im System Sonos selbst, wer es kennt weis wovon ich rede. ich kann die beiden Stereo-Speaker draussen jetzt über die Sonos App ansteuern, einzeln als Raum konfiguriert und kann problemlos das Wohnzimmer oder die Küche auch dazu nehmen. Die Multiroom-Lösung Sonos hält einfach was sie verspricht und mit dem Connect Amp habe ich jetzt quasi einen weiteren Raum, bzw. Aussenbereich dazugewonnen.

Sonos Connect Amp

Fazit

Ich bin mit dem Sonos Connect:Amp sehr zufrieden. Ich konnte bereits vorhandene und verkabelte Lautsprecher wieder zum Leben erwecken und das ohne grossen Aufwand und ich kann diese erst noch über meine bestehende Multiroom-Lösung ansteuern. Von dem her ideal, einziger Punkt der etwas schmerzt, der hauseigene Verstärker von Sonos schlägt mit 500.- CHF ordentlich aufs Portemonnaie.

Den Sonos Connect:Amp gibt es bei Sonos direkt für 579.- €. Alternativ ist in der Schweiz bei Brack für 539.- CHF erhätlich.

2 Kommentare

  1. Mario 24. August 2016
    • Hans 24. August 2016

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