Testbericht: DJI Inspire 1 V2 – Professional Quadcopter

DJI Inspire 1 v2

Der nachfolgende Artikel ist von André, welcher hier als aktiver Leser auch immer wieder mit mir in Kontakt steht und über Kameras und Multicopter fachsimpelt. Angefangen hat das alles mit dem DJI S900 Hexacopter den wir beide genutzt haben, bei mir steht er aktuell leider vermehrt nur rum, und mittlerweile hat er sich die DJI Inspire 1 V2 gegönnt:

Nachdem ich in den letzten Jahren einige Multicopter (TBS Discovery Pro, ZMR250, DJI S900) selber Aufgebaut habe, entschloss ich mich nun dazu den Inspire 1 V2 zu erwerben. Ich stehe den RTF Koptern bis anhin eher skeptisch gegenüber, dazu etwas mehr am Schluss des Artikels. Starten wir nun aber mit dem Bericht zum Inspire 1 V2.

Ich habe mich beim Kauf vor ein paar Wochen für die Variante „Single Operator“ entschieden, also den Kopter mit einer Fernsteuerung. Ein nachträgliches Erweitern für den Dual Operator Betrieb ist jederzeit Problemlos möglich in dem eine zweite Fernsteuerung erworben wird.

DJI Inspire 1 Koffer

DJI Inspire 1 Koffer

DJI Inspire 1 V2 Koffer

Das System wird in einem sauber verarbeiteten Transportkoffer geliefert. Aussen besteht der Koffer aus ABS und innen ist er mit einer Art „Hartschaum“ aus EPP ausgekleidet. Neben dem Kopter selber bietet der Koffer Platz für:

  • 2x Fernbedienung
  • 1x Kamera X3 im Plastikcase
  • 5x Intelligent Flight Battery
  • 1x Ladegerät
  • 2x Propellerset
  • Diverses Kleinzubehör wie USB Kabel, ND Filter (einer wird mitgeliefert), Tragriemen für Fernsteuerung

Leider gibt es keine Aussparung die für ein Tablet gedacht ist. So muss dieses separat Transportiert werden.
Der Koffer macht insgesamt einen guten Eindruck und ist für Transporte im Auto oder der Bahn gut geeignet. Ob der Koffer im Flugzeug als Gepäck aufgegeben sollte weiss ich nicht. Dort würde ich eher noch einen hartschalen Transportkoffer zusätzlich kaufen. Diese sind nicht ganz günstig, bieten jedoch einen noch besseren Schutz. Diese Koffer gibt es von diversen Herstellern wie GoProfessional oder eine etwas günstigere Variante sogar von DJI selber, den Premium Rollkoffer IP67.

Inspire 1 Koffer - Inhalt

Inspire 1 Koffer – Inhalt

Fernsteuerung und Tablethalterung

Auf die Fernsteuerung war ich sehr gespannt. Als ich diese auf den Bilder gesehen habe, war ich skeptisch, sieht sie dort doch eher nach einem „Spielzeug“ aus. Muss zugeben dass ich von der Verarbeitung positiv überrascht bin, macht einen soliden Eindruck. Design ist natürlich Geschmacksache, liegt aber sonst ziemlich gut in der Hand. Die Bedienelemente an der Unterseite sowie an Vorderseite sind gut angebracht und während dem Flug bequem bedienbar.

Ab Werk kommt die Fernsteuerung im Mode 2, also Throttle am linken Stick. Dies lässt sich bei Bedarf via DJI App um konfigurieren. Ebenfalls lassen sich über die App auch die Expokurven einstellen. Für Modelpiloten, welche wie ich Fernsteuerungen von Futaba oder Taranis gewohnt sind, wird es zu Beginn eine Umstellung sein das auch der Throttle-Stick der Fernsteuerung Zenter-Fixiert ist. Lässt man den Stick los, so wird er via verbauter Feder in die Mitteposition bewegt. Es gibt zwar Anleitungen z.B. auf Youtube wie man das umstellen kann, davor würde ich persönlich abraten. Die Fernsteuerung ist nicht ganz so einfach zu öffnen und die Garantie würde dann auch verloren gehen. Das der Throttle stick Mitte fixiert ist, stellt allerdings nicht so ein Problem dar, denn wenn man den Startbefehl (CSC) für die Motoren gibt so bleibt der Copter am Boden wenn die Sticks in die Mitte zurückgehen. Der Copter hebt erst ab, wenn man den Throttle Stick von der Mitte her nach oben bewegt. Im Flug im GPS oder Atti Mode hält der Copter die Höhe wenn der Stick in der Mitte ist. Von daher nicht wirklich störend und man gewöhnt sich schnell daran.

Anschlüsse an der DJI Inspire 1 Fernbedienung

Anschlüsse an der DJI Inspire 1 Fernbedienung

Was ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist, das die Fernsteuerung einen Lüfter verbaut hat. Dieser springt ab und zu an, stört aber nicht weiter. Ich gehe davon aus dass dies Infolge des Lightbridge Empfängers in der Fernsteuerung der Fall ist. Dieser gibt ziemlich Wärme ab.

An der Vorderseite befindet sich neben dem USB Anschluss noch ein Mini HDMI Output. So kann bei Bedarf ein zweiter Monitor angeschlossen werden. Dies muss dann in der DJI App aktiviert werden. Gerade bei starkem Sonnenschein kann ein externer Monitor gegenüber dem Tablet/Smartphone ein Vorteil sein. Habe mir bereits ein HDMI to Mini HDMI Kabel bestellt und werde das mit dem Liliput Fieldmonitor später Testen.

Tablet passt nicht an DJI Inspire 1 Fernbedienungshalter

Tablet passt nicht an DJI Inspire 1 Fernbedienungshalter

Kommen wir zum Tablet. Ich benutze das Samsung Galaxy Tab 4 10.1 Zoll. Hier gibt es nun zwei Probleme mit der Halterung. Erstens lässt sich diese nicht weit genug ausfahren das man das Tablet einlegen kann, es ist um ein paar Millimeter zu hoch. Es gibt dazu aber z.B. auf Ebay Erweiterungen aus dem 3D Printer die an der Halterung angesteckt werden können. Somit finden auch grössere Tablet Platz.

DJI Inspire 1 Remote - Tablethalter modifiziert

DJI Inspire 1 Remote – Tablethalter modifiziert

Zweitens und das hat mich ziemlich genervt, ist die zu kleine Aussparung unten bei der Tablethalterung. Gerade grössere Tablets haben den USB Anschluss unten in der Mitte, also genau dort wo von DJI eine Aussparung in der Halterung vorgesehen ist. Allerdings ist diese nicht breit genug dass der Micro USB Stecker des von DJI mitgelieferten USB Kabels dort nicht durchpasst. Habe dann die Aussparung mit einer Feile etwas vergrössert und mit einem Japanmesser den Plastik am Micro USB Stecker rechts und links etwas abgeschnitten. Problem gelöst. Da sollte DJI unbedingt nachbessern.

Falls jemand ein Tablet für den Inspire sucht, dann würde ich kein allzu grosses empfehlen. Nicht nur wegen des oben beschriebenen Grösse Problems, sondern auch wegen dem Gewicht. Mit dem Samsung Tab4 10.1 Zoll ist der Schwerpunkt etwas zu weit vorne. Somit neigt die Fernsteuerung nach vorne zu kippen. Man muss immer leicht gegendrücken was etwas unangenehm ist während dem Flug. Darum hier eher auf ein 7-8 Zoll System gehen das etwas leichter ist.

Unverständlich: USB-Ausspaarung an der DJI Remote zu klein

Unverständlich: USB-Ausspaarung an der DJI Remote zu klein

Auf die Funktionen der DJI Go App gehe ich hier nicht weiter ein. Etwas möchte ich aber doch noch hervorheben, dass kann vor allem für Single Operator Setups interessant in gewissen Situationen Interessant sein. Die Kamera kann während dem Flug via DJI App gesteuert werden. Dazu einfach 2 Sekunden mit dem Finger auf den Screen drücken und dann mit dem Finger die Kamera hoch/runter und rechts/links steuern.

Intelligent Flight Batterie und Ladegerät

Mitgeliefert wurde ein TB47 Akku. Dies ist ein 6 Zellen Lipo mit 4500 mAh und soll laut DJI für maximal 18 Minuten Flugzeit sorgen. An die maximale Flugzeit in der Praxis muss ich mich noch ran tasten. Ich gehe da eher vorsichtig vor und fliege nicht bis auf das von DJI vorgegebene Minimum runter. Bei 3.6Volt Zellenspannung lande ich in der Regel. Aber zurück zum Akku. Wie die Bezeichnung schon andeutet, hat der Akku etwas Elektronik verbaut, was ihn „intelligent“ macht. Beim Laden übernimmt diese meines Wissens beispielsweise die Funktion des Balancers und gleicht die Zellenspannung an. Dadurch wird es möglich ein günstigeres Powersupply zu verwenden das keinen Balancer haben muss. Hätte ich mir zwar lieber anders gewünscht. Des Weiteren ist es durch diese Elektronik möglich, das sich der Akku nach gewisser Zeit selber auf eine gewisse Kapazität entlädt wenn er nicht gebraucht wird. Diese Zeit ist via DJI App einstellbar. Default ist 10 Tage, ich setze diese aber auf 3 Tage runter da Lipo Akku generell nicht vollgeladen über längere Zeit gelagert werden sollten. Ein sehr nettes Feature.

DJI Inspire 1 V2.0 Propeller

DJI Inspire 1 V2.0 Propeller

Ich hatte mir zusätzlich noch den DJI Ladehub gekauft. Diesen schliesst man an das Powersupply an. An den Hub kann man dann bis zu vier TB47 oder TB48 Akku anschliessen. Für alle die 2-3 Akkus und nicht mehr haben würde ich nicht empfehlen diesen Hub zu kaufen. Er kann nämlich nur jeweils ein Akku gleichzeitig laden. Ist sicher auch dadurch bedingt dass das Powersupply nur 100W liefert. Geht man davon aus das man 3 Akkus damit lädt und eine Ladung um die 50-60 Minuten dauert, dann benötigt man also gut 3h. In Anbetracht dessen das ein Lipo Akku nie unbeaufsichtigt geladen werden sollte, eine ganz schön lange Zeit. Ich habe darum noch ein zweites Ladegerät gekauft, somit kann ich zwei Akku gleichzeitig laden.

Es gibt als Zubehör von DJI den TB48 Akku mit 5700mAH und einer von DJI angegebenen Maximalen Flugzeit von 22 Minuten.

Der Inspire 1 V2 mit Quick Release Propellern, das ist die Halterung am Motor.

Der Inspire 1 V2 mit Quick Release Propellern, das ist die Halterung am Motor.

Firmware

Es empfiehlt sich das Firmware Update Paper von DJI zu lesen, dort ist der Updatevorgang genau beschrieben. Ab Firmware Version 1.3 wird die Firmware der Fernsteuerung direkt via DJI App aktualisiert. Das Updates des Kopters, Kamera und Batterie geschieht via SD Karte.
Folgende Updatezeiten sind in etwa einzurechnen:

  • Fernsteuerung ca 10 Minuten
  • Kopter inkl. Kamera bis ca. 30 Minuten

Bis anhin habe ich ein Firmware update von allen Komponenten durchgeführt. Dies hat Problemlos funktioniert. Ich bin gespannt wie es in Zukunft mit dem Geo-Fence System aussieht das DJI irgenwann in Zukunft mit einem Firmware Update einführen wird. Das ist aber eine andere Baustelle und betrifft nicht nur den Inspire.

DJI Inspire 1 V2.0 - Anschluss X3 Kamera

DJI Inspire 1 V2.0 – Anschluss X3 Kamera

Inspire 1 V2

Auch der Kopter selber ist sauber Verarbeitet und macht einen wertigen Eindruck. Hier gibt es nichts auszusetzen. Die Karbonrohre, an welchem die Motoren angebracht sind, haben ganz minimes Spiel. Dies im Verbindungsbereich an welchem sie an die Karbonrohre angemacht sind, die zum Kopter gehen. Das irritiert zuerst etwas, ist aber laut DJI ganz normal. Soll scheinbar dazu beitragen Vibrationen etwas zu dämmen.

Die Gimbalaufhängung ist gegenüber des ersten Inspire angepasst worden und etwas grösser. Diese ist kompatibel mit der X5 Kamera. Der Verschluss, mit welchem die X3 Kamera an den Kopter angeschlossen wird, ist zu Beginn Gewöhnungsbedürftig. Da die Kontakte ziemlich filigran wirken ist da etwas Vorsicht geboten. Nach 2-3 Mal hat man den Dreh allerdings raus. Damit die Kamera montiert werden kann, muss der Inspire zuerst in den Landingmode gestellt werden. Dazu den Kopter auf eine glatte Fläche abstellen. Raue Untergründe wie Teppich etc. empfiehlt DJI nicht. Nun die Fernsteuerung einschalten, Akku in Kopter einlegen und diesen Starten. Danach den Schalter für das Landegestell auf der Fernbedienung 4 mal hoch und runter bewegen. Danach fährt der Kopter in den Landemodus. Wichtig, nun den Kopter ausschalten. Erst jetzt darf die Kamera montiert werden.

Der Inspire 1 V2 kommt mit den Quick Release Propellern. Diese sind einfach zu montieren. Die Propeller sind infolge der Unterschiedlichen Drehrichtung mit weissen respektive braunen Pfeilen markiert. Diese finden sich auch am Verschluss auf den Motoren.  Bei der Montage kann eigentlich nichts falsch gemacht werden.

DJI Inspire 1 V2 im Flug

DJI Inspire 1 V2 im Flug

Starten und Flugverhalten

Wie von der DJI Naza V2 und der Wookong-M gewohnt, werden die Motoren via CSC Befehl (z.B. beide Steuerknüppel nach unten Mitte bewegen) gestartet. Wie bereits erwähnt bleibt der Kopter nun am Boden wenn der Throttle Stick in die Mittestellung bewegt wird. Damit der Kopter abhebt den Throttle Stick etwas weiter über die Mitte nach oben bewegen. Der Kopter lässt sich so sehr
sanft abheben. Via DJI App ist auch ein Autostart möglich, eine aus meiner Sicht ziemlich überflüssige Funktion.

Der Kopter fährt die Arme automatisch nach oben wenn er nach dem Starten einige Meter Abstand vom Boden hat. Damit kommen diese nicht ins Bild wenn die Kamera geschwenkt wird. Natürlich können die Arme auch manuell via RC nach oben oder unten bewegt werden.

Das Flugverhalten ist im GPS sowie im Atti Mode bei langsamen und schnellen Flügen einfach Toll!! Auch bei etwas stärkerem Wind und leichten Windböhen hält der Kopter die Position im GPS Mode extrem gut. Im Atti Mode wird die Höhe ebenfalls sauber gehalten, alles andere liegt dann beim Piloten. Die Maximale Geschwindigkeit gibt DJI im Atti Modus mit 22m/s an was ca. 79km/h entspricht.

DJI X3 Kamera mit der Hülle

DJI X3 Kamera mit der Hülle

X3 Kamera und Gimbal

Die Kamera wird in einer Plastikhülle gelifert welche sie beim Transport zusätzlich schützt. Die X3 liefert für eine Kamera mit dieser Sensorgrösse (Sony EXMOR 1/2.3”) wirklich schöne Bilder und Videos. Da sie ein FOV von 94° besitzt treten auch fast keine Verzerrungen auf. Dies war mir sehr wichtig, da mich der Fisheye Effekt, welchen die meisten Action Kameras aufweisen, bei den Kopter Aufnahmen stört. Manchmal habe ich bei den Videos das Gefühl, das von der Software etwas gar stark nachgeschärt wird. Ich habe noch nicht geprüft ob das im D-Log Mode anders ist.

Technische Spezifikationen zur Kamera X3

  • Chip – Sony EXMOR 1/2.3″
  • Auflösung – 12,4 MP
  • Lichtstärke – f/2,8
  • Optischer Aufbau
    • 9 Elemente in 9 Gruppen
    • Asphärische Linse
    • Anti-Verzerrungsfilter
    • UV-Filter
  • Aufnahmewinkel – 94°
  • ISO-Bereich – 100 bis 6400
  • Video-Aufnahme
    • UHD (4K): 4096 x 2160 px (24/25 fps), 3840 x 2160 px (24/25/30 fps)
    • FHD: 1920 x 1080 px (24/25/30/48/50/60 fps)
    • HD: 1280 x 720 px (24/25/30/48/50/60 fps)
  • Foto-Aufnahmen – max. 4000 x 3000 px
  •  Dateiformat
    • Foto: JPEG, DNG
    • Video: MP4/MOV (MPEG-4 AVC/H.264)

Photos lassen sich im Jpeg oder im RAW (DNG) abspeichern. RAW gibt in der Nachbearbeitung sicher noch etwas mehr Freiheit. Hier ein Bild welches die Kamera direkt im Jpeg Modus liefert, keine Nachbearbeitung.

Unbearbeitetes Bild direkt von der DJI X3

Unbearbeitetes Bild direkt von der DJI X3 – Klicken für volle Auflösung

Geschrieben wird auf eine Micro SD Karte. Es liegt beim Kauf eine 16GB Class 10 Karte bei. Maximal werden 64GB grosse Karten unterstütz.

Das Gimbal stabilisiert die Kamera extrem gut. Mehr kann ich dazu momentan nicht Berichten. Kamera und Gimbal sind perfekt abgestimmt, genau was ich gesucht habe!!

DJI Inspire 1 V2.0 Video Footage

Hier noch ein kleiner Zusammenschnitt von einigen Aufnahmen:

Fazit

Beginnen wir mit den negativen Punkten um auch auf meine zu Beginn des Berichtes angesprochene Skepsis gegenüber den RFT Modellen zurückzukommen:

  • Es gibt so gut wie keine Ersatzteile für den Kopter im Schadensfall. Soweit ich gesehen habe sind folgende Ersatzteile oder wohl besser Verschleissteile erhältlich: Propeller, weise Haupt- Haube, Gimbal Mount, VPS System, Gimbal inkl. Kamera. Es gibt z.B. keine Motoren oder Arme als Ersatzteile. Das finde ich schon ziemlich ärgerlich. Ich wünschte mir dass man mindestens nach Ablauf der Garantie diese Teile erwerben könnte. Denn ansonsten bleibt nichts anderes übrig als den Kopter einzusenden. Offizielles DJI Reparaturcenter für die Schweiz ist Momentan in den Niederlanden.
  • Beim Zubehör ist man grösstenteils auf DJI angewiesen. Vor allem beim Akku ist dies etwas ärgerlich denn ich finde DJI verlangt zu viel für die Akkus. Knapp CHF 200.—für einen TB47 finde ich doch etwas arg viel. Hier wäre ein Preis um die 130.– aus meiner Sicht ok.
  • Die bereits erwähnte Problematik mit der Tablet Halterung und der zu kleinen Aussparung für den USB Stecker.

Würde ich den Kopter trotz der genannten Punkte wieder kaufen? Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt ganz klar mit Ja beantworten! Das Flugverhalten ist Klasse, die Einstellmöglichkeiten des Flugkontrollers, der Kamera Settings und des Gimbals während dem Flug lässt praktisch keine Wünsche offen. Es besteht die Möglichkeit des Dual Operator Betriebs und die Kamera ist wechselbar. Es gibt neben der X3 bereits die X5, X5Raw und die XT.

Insgesamt ist der DJI Inspire 1 V2 ein sauber abgestimmtes System mit welchem sich sehr gut stabilisierte Videos aufnehmen lassen.

Der DJI Inspire 1 V2.0 gibt es im Handel ab 3’099.- CHF zu erstehen. Zusammen mit einer zweiten Remote für zwei-Piloten-Betrieb und etwas Zubehör gibt es ihn ab 3’598.- CHF.

Eine Antwort

  1. André 8. August 2016

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