Projekt Heimautomatisierung mit Loxone gestartet

Loxone Projekt im Technikblog: Loxone Miniserver GoIch hatte es mit letzten Jahr angetönt und bereits einiges an Hardware angeschafft, ich möchte bei mir mit Loxone etwas Heimautomatisierung vorantreiben. Erstmal aber galt es alles in Betrieb zu nehmen, ich hatte mit dem Starter-Kit bereits einiges an vorkonfigurierter Software zusammen mit Hardware hier, aber so richtig kam ich nie rein. Neues Jahr, neues Glück dachte ich mir und habe kürzlich von Null angefangen. Keine Vorlage, mein smartes Zuhause selbst konfigurieren heisst es die nächsten Tage!

Vorbereitung & Start

Ich habe bei Loxone noch nachgefragt, leider gibt es die Konfigurationssoftware derzeit nur für Windows. Also habe ich mir mit einem Intel NUC und Windows 10 einen schnellen und guten Rechner daheim eingerichtet, parallel zu meiner OS X Umgebung mit iMac und MacBook. Danach habe mir also zuerst einmal LoxoneConfig in der neusten Version heruntergeladen und dort ein neues Projekt geöffnet und den MiniServer Go ausgewählt. Diesen lasse ich nun im Netzwerk suchen, sobald er gefunden ist kann man sich mit ihm verbinden, Username und Passwort sind per default erstmal „admin“. Im Tool selbst formatiere ich den Miniserver und dabei wird auf diesem eine alte Firmware erkannt und ein ca. 10min langer Updateprozess kann gestartet werden. Das ist erstmal meine Ausgangslage: Ein leerer Server mit neuster Firmware – let’s go!

Loxone Config - ein Traum für jeden der selbst Hand anlegen will

Loxone Config – ein Traum für jeden der selbst Hand anlegen will

Loxone Config

Anfangs hatte ich einige Zeit bis ich mich an das Tool „Loxone Config“ gewöhnt hatte, aber dank sehr guten Tutorials und Dokumentationen auf der Loxone Website kommt man extrem schnell voran. Als Elektroingenieur fällt einem der Einstieg wohl noch etwas leichter, aber für alle Bastler und Freunde des Programmierens dürfte das ebenfalls keine Hürde darstellen. Durch vorgegebene Bausteine lässt sich einiges realisieren und umsetzen, ich habe zuerst einmal damit begonnen meine Air-Komponenten anzulernen und dann zu steuern. Das klappt mittlerweile sehr gut, die Oberfläche der App zu Loxone wird automatisch mitgestaltet, je nachdem was man für Bausteine einsetzt.

Loxone App - Screenshots meiner anfänglichen Konfiguration

Loxone App – Screenshots meiner anfänglichen Konfiguration

Loxone mit Sonos und Arduino

Nachdem ich einige Zeit in Loxone Config und die Nutzung meiner aktuellen Komponenten investiert hatte, gefiel mir das System schon sehr gut. Bevor ich mich aber definitiv entscheide Loxone zu verbauen, wollte ich etwas über den Tellerrand schauen und habe mich an zwei zusätzliche Dinge gewagt: Loxone soll mein Sonos System steuern und mit einem Arduino Board kommunizieren.

Loxone und Sonos hatten scheinbar von einigen Jahren mal eine gute Beziehung, aber mittlerweile hat Sonos einiges geändert und so sind nicht mehr viele Steuerbefehle übrig geblieben. Ich kann aber ohne Umwege noch mittels Loxone mein Sonos Gerät starten (play), pausieren oder auch die Lautstärke verändern. Eine Wahl der Quelle ist mittels Loxone nicht  mehr möglich, zumindest aktuell. So habe ich jetzt meinen Touch-Taster so programmiert, dass ich ihn einfach anklicken kann und schon spielt Sonos bei der letzten Wiedergabequelle weiter – genau was ich wollte!

Ein weiteres Ziel war es mit einem Arduino Uno Board und Ethernet-Shield Daten an Loxone zu senden. Das soll über Ethernet geschehen und da Loxone auf UDP Eingänge hören kann, war das ebenfalls kein Problem. Dank dem Loxforum wurde ich auch gleich mit einem passenden Code bedient, tiptop – denn damit lässt sich einfach und günstig einiges an Erweiterungen basteln.

Ein Teil meiner Loxone Hardware: MiniServer Go, Touch Air Taster und Smart Socket Air

Ein Teil meiner Loxone Hardware: MiniServer Go, Touch Air Taster und Smart Socket Air

Fazit

Mittlerweile gibt es fast täglich neue Smart Home Systeme auf dem Markt, viele Hersteller springen auf den Zug auf und wollen ihr Stück vom Kuchen. Ich wollte auf etwas setzen das Nachhaltig ist, bereits gut fortgeschritten und trotzdem mit vernünftigem Kostenaufwand nachrüstbar ist. Loxone hat diese Punkte erfüllt und jetzt nach einigen Wochen Programmiererfahrung bin ich immer noch von Loxone überzeugt. Ich werde noch etwas zusätzliches an Hardware besorgen und mich dann an eine erste Grundinstallation wagen. Bei Interesse berichte ich dann gerne nochmals…

11 Kommentare

  1. Ben 21. Januar 2016
    • hans 21. Januar 2016
  2. Masi 21. Januar 2016
    • hans 21. Januar 2016
  3. Thorsten 21. Januar 2016
  4. Fabian S. 21. Januar 2016
    • Jörg 28. Januar 2016
      • Hans 31. Januar 2016
  5. Heinz Dössegger 21. Januar 2016
  6. Marc Loxone 22. Januar 2016
  7. Pingback: Haushalt auf LED Lampen umrüsten 3. März 2016
  8. Borni 3. September 2016

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