Testbericht: Fitbit Charge – einfacher Aktivitäts-Tracker mit Display

Fitbit Charge Test

Ich hatte die neuen Fitbit Tracker bereits hier im Blog vorgestellt und während die beiden besseren Modelle Charge HR und Surge noch nicht erhältlich sind, habe ich mir den Fitbit Charge bereits genauer angesehen. Das Charge ist damit dann das günstigste der neuen Modelle bei Fitbit und bietet trotzdem einen grossen Umfang an interessanten Funktionen und der viel gelobte Zähler für Stockwerke, welcher im Fitbit Flex fehlte, kommt auch wieder zum Einsatz.

Zusatz: Das Fitbit Charge HR ist mittlerweile erhältlich!

Funktionsumfang

Das Fitbit Charge ist quasi der Nachfolger des wieder vom Markt genommenen Fitbit Force und ist ein Aktivitätstracker wie man ihn kennt. Er hat ein kleines Display zur Anzeige der Uhrzeit oder auch um den aktuellen Tagesstand der eigenen Bewegung anzuzeigen, wie Anzahl Schritte, verbrannte Kalorien und zurückgelegte Entfernung. Das Fitbit Charge trackt auch den Schlaf und hat einen integrierten Vibrationsalarm. Ebenfalls kann das Display  über eingehende Anrufe informieren, wenn ein Smartphone gekoppelt ist. Die Synchronisierung geschieht kabellos über Bluetooth, nur noch zum Laden muss das Charge an den USB-Anschluss.

Angenehm zu tragen und ein guter Verschluss: Fitbit Charge

Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich nebst dem eigentlichen Tracker Charge ein passendes USB-Kabel, welches in den proprietären Anschluss an der Unterseite des Charge passt. Das Kabel rastet dort ein und lädt den Charge auf. Wer diesen gern am Computer synchronisiert kann dies auch dank beiliegendem Dongle tun, ich bevorzuge das Smartphone.

Geladen wird das Charge über ein mitgeliefertes USB Kabel an der Unterseite

Geladen wird das Charge über ein mitgeliefertes USB Kabel an der Unterseite

Einrichtung

Die Einrichtung des Fitbit Charge geht so einfach, dass man es kaum erwähnen muss. Da ich bereits Fitbit Geräte genutzt habe, musste ich nur die App starten und ein neues Gerät koppeln und dort den Charge auswählen. Haben sich das Smartphone und das Charge über Bluetooth gefunden, muss man schnell die angezeigte Nummer auf dem kleinen Display in die App eingeben und die beiden Geräte sind von nun an verbunden. Wer Fitbit vorhin noch nicht nutzte, muss noch ein Benutzerkonto erstellen und einige Angaben zu sich, wie Grösse und Gewicht angeben. Das war es schon.

Fitbit Charge einrichten

Fitbit Charge im Einsatz

Das Fitbit Charge gibt es in zwei Grössen, ich habe  mich für das grössere Modell (L) entschieden. Es trägt sich sehr angenehm, das rund 2cm breite Armband stört kaum im täglichen Gebrauch. Der Verschluss, welcher zweimal ins Armband einrastet, ist gemäss Fitbit aus chirurgischem Edelstahl gefertigt. Ich trage das Armband beim Sport jeweils eine Stufe enger, sonst leicht lockerer. Übringes ist das Fitbit Charge ein Element und besteht nicht wie damals beim Flex aus Armband und Tracker, hier ist beides „verschmolzen.

Extrem praktisch und gut finde ich das Display, es zeigt mir auf Knopfdruck die Uhrzeit an und mit weiterem Drücken kann ich durch die verschiedenen erfassten Werte wie Schritte, zurückgelegte Distanz usw. navigieren. Es dient als einfache Übersicht und erübrigt so manchen Griff zum Smartphone und der App. Besonders praktisch, wenn mich jemand anruft sehe ich auf dem Display die Caller-ID, besonders bei der Arbeit ist das noch angenehm und ich muss mein Smartphone nicht immer nach vorne nehmen.

Fitbit Statistiken aus der App.

Fitbit Statistiken aus der App.

Die App und die Community hinter Fitbit ist nach wie vor ein grosser Pluspunkt. So kann ich mit Freunden um Tages- oder Wochensiege  kämpfen und diverse Wettkämpfe starten. Daneben finde ich das Feature der gezählten Etagen, welche man täglich hochsteigt sehr spannend und motivieren. Auch wenn ich hier das Gefühl habe, dass das Fitbit Charge eher zuviel zählt.

Ich habe das Fitbit Charge ständig getragen, ausser es musste geladen werden. So konnte ich über Nacht auch meinen Schlaf aufzeichnen und sah wann ich unruhig geschlafen habe und wieviel Zeit ich effektiv schlief. Für mich nach wie vor spannend das zu sehen. Übrigens hält der Akku bei mir eine gute Arbeitswoche und etwas mehr. Also nach 6 bis 7 Tage musste ich das Charge jeweils laden, eine für mich akzeptable Nutzungsdauer.

Schaden an meinem Charge

Mein Fitbit Charge liegt derzeit bei Fitbit, ich musste es wegen eines Defekts zurückschicken. Mir fiel schon beim Auspacken auf, dass bei meinem Charge die obere durchsichtige Abdeckung des Displays nicht zentrisch montiert wurde. Ich habe mir weiter nichts dabei gedacht, doch nach längerem Nutzen und nach einem Wochenende in den Bergen verkürzte sich die Laufzeit auf wenige Stunden und das Display hatte Wasser auf der Innenseite. Ich gehe hier von einem Produktionsfehler und Einzelfall aus und wie ich von Fitbit so höre werden in solchen Fällen die Tracker auch anstandslos ersetzt. So war es auch in meinem Fall, mein neuer Fitbit Charge lag gestern im Briefkasten und würde zügig und anstandslos ersetzt, vielen Dank!

Das Fibtbit Charge sieht gut aus und trägt sich angenehm.

Das Fibtbit Charge sieht gut aus und trägt sich angenehm.

Fazit

Müsste ich aktuell jemandem einen Aktivitätstracker empfehlen den ich selbst schon getestet habe, dann wäre es klar das Fitbit Charge. Das Armband hält eine Woche mit einer Akkuladung durch und trackt nebst täglicher Bewegung auch den Schlaf und dient als einfache Uhr. Die Funktion der Anzahl Stockwerke die man täglich bewältigt, befinde ich als besonders motivierend und dass soll schlussendlich auch das Ziel eines solchen Trackers sein.

Das Fitbit Charge ist in der Schweiz bei Brack für 159.- CHF oder bei Conrad für aktuell 149.- CHF erhältlich. In Deutschland gibt es Fitbit Charge für 129.- €.

6 Kommentare

  1. Simon 25. Januar 2015
    • Hans 25. Januar 2015
      • Simon 25. Januar 2015
  2. Adi 9. Februar 2015
  3. Hans 9. Februar 2015
  4. Adi 10. Februar 2015

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